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ChatGPT für
Unternehmen: der passende Tarif, bevor das Team private Konten nutzt.
ChatGPT für Unternehmen bietet OpenAI in zwei Tarifen an: ChatGPT Business für 2 bis 200 Nutzer, ab 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat im Jahresabo, und ChatGPT Enterprise mit Preis auf Anfrage. In beiden Tarifen verwendet OpenAI Eingaben und Antworten nach eigenen Angaben standardmäßig nicht, um seine Modelle zu trainieren (OpenAI, ChatGPT Business Overview, Stand 29.09.2026). Ob sich ChatGPT im Betrieb auszahlt, entscheiden danach die Regeln: welche Daten hinein dürfen, wer welchen Zugang bekommt und wie das Team damit arbeitet. gerlinger.ai, die KI- und Software-Einheit der JANGER GmbH aus Backnang, begleitet Unternehmen mit 5 bis 250 Mitarbeitern dabei, von der Tarifwahl über die Schulung bis zur eigenen Lösung.
45 Minuten, kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Wenn ein ChatGPT-Tarif für euch reicht, sagen wir das.
Auswahl aus über 200 Projekten seit 2007, überwiegend Handel und E-Commerce.
Ein Firmentarif holt ChatGPT aus den privaten Konten.
Wer im Betrieb keinen offiziellen Zugang bekommt, nimmt oft den eigenen. In den Tarifen für Einzelpersonen kann OpenAI Unterhaltungen zum Training seiner Modelle verwenden, solange der Nutzer das in den Einstellungen nicht abschaltet (OpenAI, How your data is used to improve model performance, Stand 29.09.2026). Diese Einstellung liegt dann bei jedem Mitarbeiter selbst.
ChatGPT für Unternehmen heißt: Das Team arbeitet in einem gemeinsamen Arbeitsbereich, den die Firma bezahlt und verwaltet. Ein Administrator vergibt die Zugänge, schaltet Zusatzfunktionen frei oder ab und kann Unterhaltungen im Arbeitsbereich einsehen, exportieren und löschen. Mit OpenAI lässt sich ein Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen, den OpenAI Data Processing Addendum nennt.
- ein Arbeitsbereich
- zentrale Abrechnung
- Rollen und Rechte
- Auftragsverarbeitungsvertrag
Wir fangen mit den Regeln an und kaufen erst danach Lizenzen. Eine Seite mit Beispielen aus eurem Alltag, was hinein darf und was nicht, hilft dem Team mehr als ein allgemeines Verbot.
Ein Firmentarif regelt, was OpenAI mit den Daten tut. Was eure Kunden und Verträge erlauben, regelt er nicht.
Nur jedes vierte Unternehmen gibt seinem Team einen offiziellen KI-Zugang.
Die Nutzung wächst schneller als die Regeln dafür. Wo es keinen offiziellen Zugang gibt, arbeiten Mitarbeiter mit privaten Konten, und die Firma weiß nicht, welche Daten dort landen.
der Unternehmen ab 20 Beschäftigten nutzen KI, im Vorjahr waren es 36 Prozent
Bitkom, Erstmals nutzt die Mehrheit der Unternehmen KI, 14.09.2026der Unternehmen stellen ihren Beschäftigten einen Zugang zu generativer KI bereit
Bitkom, Beschäftigte nutzen vermehrt Schatten-KI, 21.10.2025der Unternehmen haben Regeln für den Einsatz von KI festgelegt
Bitkom, Beschäftigte nutzen vermehrt Schatten-KI, 21.10.2025Die Werte stammen aus zwei verschiedenen Bitkom-Umfragen unter Unternehmen ab 20 Beschäftigten und lassen sich nicht miteinander verrechnen. Der erste Wert stammt aus der KI-Umfrage 2026 mit 603 befragten Unternehmen. Die beiden anderen stammen aus einer Umfrage mit 604 Unternehmen aus dem Sommer 2025. In derselben Umfrage gaben 8 Prozent an, dass private KI-Zugänge bei ihnen weit verbreitet sind, 17 Prozent kannten Einzelfälle, weitere 17 Prozent vermuteten es. Mehr dazu im Artikel Schatten-KI im Unternehmen.
OpenAI bietet Firmen zwei Tarife an: Business und Enterprise.
ChatGPT Business hieß bis zum 29. August 2025 ChatGPT Team, der Tarif selbst hat sich durch die Umbenennung nicht geändert. Wer nach den Kosten von ChatGPT Team sucht, findet sie deshalb unter Business. Alle Angaben stammen von OpenAI, Stand 29.09.2026. Preise und Leistungen können sich jederzeit ändern.
| Merkmal | Tarife für Einzelpersonen (Free, Go, Plus, Pro) | ChatGPT Business | ChatGPT Enterprise |
|---|---|---|---|
| Gedacht für | einzelne Nutzer | Teams mit mindestens 2 und höchstens 200 bezahlten Sitzen | größere Organisationen, Vertrag über den Vertrieb |
| Preis pro Nutzer und Monat | Free kostenlos, die übrigen pro Person | Standard: 20 US-Dollar im Jahresabo, 25 US-Dollar bei monatlicher Zahlung. Premium mit fünffacher Nutzung: 100 oder 125 US-Dollar | individueller Preis auf Anfrage, Jahresvertrag |
| Training mit euren Eingaben | möglich, lässt sich in den Einstellungen abschalten | standardmäßig nicht | standardmäßig nicht |
| Auftragsverarbeitungsvertrag | von OpenAI für diese Tarife nicht genannt | ja | ja |
| Speicherort Europa | von OpenAI für diese Tarife nicht genannt | von OpenAI für Business nicht genannt | für berechtigte Kunden wählbar, ebenso die Verarbeitung in Europa |
| Verwaltung | jeder Nutzer für sich | Rollen für Mitglied, Admin und Inhaber, Mehr-Faktor-Anmeldung, zentrale Anmeldung über das Firmenkonto | zusätzlich automatische Benutzerverwaltung, eigene Rollen je Gruppe und eigene Verschlüsselungsschlüssel |
| Bezahlung | pro Person | Kredit- oder Debitkarte, keine Zahlung auf Rechnung | Rechnung möglich |
Quellen, alle abgerufen am 29.09.2026: OpenAI, ChatGPT Business Overview (Preise, Sitzarten, Umbenennung), OpenAI, ChatGPT Business FAQ (höchstens 200 Sitze seit 24.08.2026), OpenAI, Managing billing and seats in ChatGPT Business (Bezahlung), OpenAI, ChatGPT Pricing (Enterprise auf Anfrage), OpenAI, Business data privacy, security, and compliance (Training, Speicherort, Verwaltung). Die Preise gelten laut OpenAI für die meisten Länder in US-Dollar und können je nach Land und Währung abweichen.
Bezahlt wird jeder gekaufte Sitz, auch der leere.
Bei ChatGPT Business kauft die Firma Sitze und verteilt sie an Mitarbeiter. Zu Beginn jedes Abrechnungszeitraums berechnet OpenAI alle gekauften Sitze, ob sie vergeben sind oder nicht. Zusätzliche Sitze werden sofort anteilig berechnet, weniger Sitze gelten erst ab dem nächsten Zeitraum (OpenAI, Managing billing and seats in ChatGPT Business, Stand 29.09.2026).
Ein Rechenbeispiel mit den Listenpreisen: 30 Standard-Sitze im Jahresabo kosten 30 mal 20 US-Dollar mal 12 Monate, also 7.200 US-Dollar im Jahr. Wer jedem Mitarbeiter vorsorglich einen Sitz gibt, zahlt auch für die, die ChatGPT kaum öffnen. Sinnvoller ist es, mit den Mitarbeitern zu beginnen, die viel schreiben, zusammenfassen oder recherchieren, und nach ein paar Wochen nachzulegen. Standard- und Premium-Sitze lassen sich im selben Arbeitsbereich mischen.
Was mit euren Daten passiert, sagt OpenAI in vier Punkten zu.
Die folgenden Angaben gelten für ChatGPT Business und Enterprise und stammen von OpenAI selbst, sie sind keine Bewertung von uns. Ob der Einsatz für deinen Betrieb zulässig ist, prüft dein Datenschutzbeauftragter oder dein Anwalt.
- 01
Eingaben und Antworten fließen standardmäßig nicht ins Training
OpenAI verwendet Daten aus Business und Enterprise nach eigenen Angaben standardmäßig nicht, um Modelle zu trainieren oder zu verbessern. Das gilt auch für Daten, die ChatGPT über freigegebene Apps aus angebundenen Programmen abruft. Wer ausdrücklich zustimmt, kann Daten teilen (OpenAI, Enterprise privacy, Stand 29.09.2026).
- 02
Gelöschte Unterhaltungen verschwinden innerhalb von 30 Tagen
Bei Business bestimmen die Administratoren, wie lange Daten aufbewahrt werden. Gelöschte oder nicht gespeicherte Unterhaltungen entfernt OpenAI innerhalb von 30 Tagen, außer ein Gesetz verlangt eine längere Aufbewahrung oder sie ist nötig, um Dienste oder Dritte vor Schaden zu schützen (OpenAI, Enterprise privacy, Stand 29.09.2026).
- 03
Der Vertrag läuft für europäische Kunden über Irland
Für Business, Enterprise und die Programmierschnittstelle bietet OpenAI einen Auftragsverarbeitungsvertrag an. Sitzt der Kunde im Europäischen Wirtschaftsraum oder in der Schweiz, ist der Vertragspartner OpenAI Ireland Ltd. Werden Daten an Stellen außerhalb dieses Raums übermittelt, stützt OpenAI das auf Standardvertragsklauseln oder einen Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission (OpenAI, Data Processing Addendum, gültig ab 01.01.2026, Abschnitt 4.1).
- 04
Administratoren können mitlesen, OpenAI nur eingeschränkt
Im Arbeitsbereich sieht jeder Nutzer seine eigenen Unterhaltungen. Administratoren können Unterhaltungen einsehen, exportieren und löschen. Bei OpenAI haben laut eigener Angabe nur berechtigte Mitarbeiter Zugriff, etwa für technische Unterstützung, zur Prüfung von Missbrauch und für rechtliche Pflichten, dazu vertraglich gebundene Dienstleister für die Missbrauchsprüfung (OpenAI, Enterprise privacy, Stand 29.09.2026).
Weil Administratoren Unterhaltungen einsehen können, gehört ein vorhandener Betriebsrat früh an den Tisch, siehe Betriebsrat und KI. Was in einen Auftragsverarbeitungsvertrag gehört und wie du ihn abschließt, steht im Artikel AVV mit KI-Anbietern.
Manche Daten bleiben auch im Firmentarif draußen.
Der Tarif bestimmt, wie OpenAI mit den Eingaben umgeht. Was ein Kundenvertrag, eine Verschwiegenheitsvereinbarung oder das Berufsrecht erlaubt, steht auf einem anderen Blatt. Diese Liste ist ein Ausgangspunkt für eure eigene Regel, keine Rechtsauskunft.
Im Alltag meist unkritisch
- Texte ohne Namen und Kundendaten entwerfen oder verbessern
- öffentlich zugängliche Informationen zusammenfassen
- Tabellen mit anonymisierten Zahlen auswerten
- Gliederungen, Ideen und Fragenlisten sammeln
- Übersetzungen von Texten ohne vertrauliche Inhalte
Erst nach Klärung oder gar nicht
- Passwörter, Zugangsdaten und Schlüssel für Schnittstellen
- Gesundheitsdaten und andere besondere Kategorien nach Art. 9 DSGVO
- Inhalte unter Berufsgeheimnis oder Verschwiegenheitsvereinbarung
- Personalunterlagen wie Bewerbungen, Zeugnisse und Gehälter
- Kundendaten, solange kein Auftragsverarbeitungsvertrag abgeschlossen ist
Dazu kommt eine Regel für die Antworten: ChatGPT kann falsche Aussagen überzeugend formulieren, der Fachbegriff dafür ist Halluzination. Was an Kunden, Behörden oder in Verträge geht, prüft deshalb ein Mensch.
Für Texte und Recherche reicht ein Tarif, für Abläufe mit euren Systemen meist nicht.
ChatGPT Business kann über freigegebene Apps auf angebundene Quellen zugreifen und beachtet dabei die dort vorhandenen Berechtigungen (OpenAI, Enterprise privacy, Stand 29.09.2026). Für viele Betriebe ist das ein guter Anfang. Eine eigene Lösung lohnt sich dort, wo der Tarif an seine Grenzen kommt.
Ein ChatGPT-Tarif reicht, wenn
- das Team vor allem schreibt, zusammenfasst und übersetzt
- die Eingaben keine besonders geschützten Daten enthalten
- zwischen 2 und 200 Mitarbeiter einen Zugang brauchen
- Bezahlung per Karte zu eurer Buchhaltung passt
- ein Mensch jedes Ergebnis weiterverarbeitet
Eine eigene Lösung lohnt sich, wenn
- Antworten aus euren Handbüchern, Verträgen und Projekten mit Fundstelle kommen sollen
- die Verarbeitung auf Servern in der EU stattfinden soll und Enterprise für euch zu groß ist
- ein Ablauf ohne Kopieren ins Chatfenster laufen soll, etwa vom Postfach ins ERP
- Kunden oder Partner Zugriff bekommen sollen, nicht nur das eigene Team
- Rechte je Abteilung genauso gelten sollen wie in euren Systemen
Wie eine eigene Lösung für Fragen an eure Unterlagen aussieht, steht auf der Seite KI-Wissensdatenbank. Welche Modelle europäischer Anbieter es gibt, vergleicht der Artikel Europäische KI-Anbieter. Wenn KI Aufträge und Belege direkt ins System bringen soll, geht es um ERP-Integration mit KI, und für Anfragen von außen um einen KI-Chatbot.
Die Schulung gehört zum Start, auch wegen Artikel 4 des AI Act.
Seit dem 2. Februar 2025 verlangt Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung von Anbietern und Betreibern von KI-Systemen Maßnahmen, damit ihr Personal über ausreichende KI-Kompetenz verfügt. Betreiber ist nach Artikel 3, wer ein KI-System in eigener Verantwortung verwendet, außer für rein persönliche Zwecke (Verordnung (EU) 2024/1689, Amtsblatt der EU, 12.07.2024).
Was das für einen Betrieb mit ChatGPT heißt, steht ausführlich auf der Seite KI-Schulung für Mitarbeiter und im Artikel KI-Schulungspflicht nach dem EU AI Act. In unserer KI-Schulung arbeitet das Team an seinen eigenen Aufgaben: gute Anweisungen schreiben, Antworten prüfen, die Regel für Eingaben anwenden und die Einstellungen des Tarifs kennen. Ob und wie die Pflicht für deinen Betrieb im Einzelnen gilt, klärt im Zweifel dein Anwalt.
Wir begleiten ChatGPT im Betrieb in drei Schritten.
Nicht jeder Betrieb braucht alle drei. Oft reicht der erste, und das Team arbeitet mit einem Firmentarif und klaren Regeln weiter.
- 01
Beratung: Tarif, Einstellungen und eine Regel für das Team
Wir klären, welcher Tarif zu Teamgröße und Daten passt, wie viele Sitze für den Anfang sinnvoll sind und welche Funktionen und Apps freigeschaltet werden. Am Ende steht eine Regel auf einer Seite, mit Beispielen aus eurem Alltag.
- 02
Schulung: an den Aufgaben, die dein Team jede Woche erledigt
Das Team übt mit echten Vorgängen, wo ChatGPT Zeit spart und wo die Grenzen liegen. So wird die Regel aus Schritt 1 zur Gewohnheit, und die Schulung dient zugleich der KI-Kompetenz nach Artikel 4.
- 03
Bau: eigene Lösungen, wo der Tarif nicht reicht
Eine Wissensdatenbank mit euren Unterlagen, eine Automation vom Postfach ins ERP oder eine Anwendung auf Servern in der EU. Gebaut wird mit Agentic Coding, also Softwareentwicklung mit KI-Agenten. Dadurch rechnen sich Werkzeuge, die für ein kleines Unternehmen bisher zu teuer waren.
Was ein erstes Vorhaben kostet.
Ein erstes abgegrenztes Vorhaben startet ab 4.500 € netto. Wie viel es genau wird, hängt davon ab, ob es bei Beratung und Schulung bleibt oder ob wir eine eigene Lösung bauen und an wie viele Systeme sie andockt.
Nach dem kostenlosen Analysegespräch bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, laufende Kosten für Server und Modelle eingerechnet. Woraus sich der Preis zusammensetzt, steht auf der Seite Investition. Unser Sitz ist in Backnang, für Betriebe in der Nähe gibt es die Seiten KI-Agentur Stuttgart und KI-Agentur Ludwigsburg.
Häufige Fragen zu ChatGPT für Unternehmen.
Deine Frage fehlt? Schreib uns, wir antworten innerhalb eines Werktags.
Was kostet ChatGPT für Unternehmen?
ChatGPT Business kostet laut OpenAI für einen Standard-Sitz 20 US-Dollar pro Nutzer und Monat im Jahresabo oder 25 US-Dollar bei monatlicher Zahlung. Ein Premium-Sitz mit fünffacher Nutzung kostet 100 oder 125 US-Dollar. Nötig sind mindestens 2 Sitze. ChatGPT Enterprise hat einen individuellen Preis auf Anfrage. Stand 29.09.2026, die Preise können sich ändern und je nach Land und Währung abweichen.
Ist ChatGPT Team dasselbe wie ChatGPT Business?
Ja. OpenAI hat ChatGPT Team am 29. August 2025 in ChatGPT Business umbenannt. Die Umbenennung selbst hat den Tarif nicht geändert, Preise und Sitzarten haben sich seitdem aber weiterentwickelt.
Wie steht es um Datenschutz und DSGVO bei ChatGPT im Unternehmen?
Für ChatGPT Business und Enterprise gibt OpenAI an, Eingaben und Antworten standardmäßig nicht zum Training zu verwenden, und bietet einen Auftragsverarbeitungsvertrag an. Vertragspartner für Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum ist OpenAI Ireland Ltd., Übermittlungen außerhalb davon stützt OpenAI auf Standardvertragsklauseln oder einen Angemessenheitsbeschluss. Einen Speicherort in Europa nennt OpenAI für Enterprise, nicht für Business. Ob der Einsatz für deinen Betrieb zulässig ist, beurteilt dein Datenschutzbeauftragter oder dein Anwalt.
Lohnt sich ChatGPT für kleine Unternehmen?
ChatGPT Business ist ab 2 Nutzern buchbar. Fünf Standard-Sitze im Jahresabo kosten nach Listenpreis 1.200 US-Dollar im Jahr. Ob sich das lohnt, hängt davon ab, wie viel das Team schreibt, zusammenfasst und recherchiert, und ob es klare Regeln für die Eingaben gibt. Ohne Regeln und Schulung bleibt der Nutzen meist bei wenigen Mitarbeitern hängen.
Wie viele ChatGPT-Lizenzen braucht ein Unternehmen?
So viele, wie Mitarbeiter regelmäßig damit arbeiten. OpenAI berechnet bei Business jeden gekauften Sitz, auch wenn er nicht vergeben ist, und weniger Sitze gelten erst ab dem nächsten Abrechnungszeitraum. Ein Business-Arbeitsbereich fasst höchstens 200 bezahlte Sitze, darüber ist Enterprise vorgesehen. Wir empfehlen, mit den Mitarbeitern zu beginnen, die am meisten schreiben und recherchieren, und nach einigen Wochen nachzulegen.
Brauchen Mitarbeiter eine Schulung für ChatGPT?
Artikel 4 der europäischen KI-Verordnung verlangt seit dem 2. Februar 2025 von Betreibern von KI-Systemen Maßnahmen für ausreichende KI-Kompetenz ihres Personals. Unabhängig davon lernt ein Team in einer Schulung, welche Daten hinein dürfen, wie man gute Anweisungen schreibt und wie man Antworten prüft. Ob und wie die Pflicht für deinen Betrieb im Einzelnen gilt, klärt im Zweifel dein Anwalt.
Wann ist eine eigene Lösung sinnvoller als ChatGPT?
Wenn Antworten mit Fundstelle aus euren eigenen Unterlagen kommen sollen, wenn die Verarbeitung auf Servern in der EU stattfinden soll, wenn ein Ablauf ohne Kopieren ins Chatfenster laufen soll oder wenn Kunden und Partner Zugriff bekommen. Für Texte, Zusammenfassungen und Recherche reicht oft ein ChatGPT-Tarif mit klaren Regeln.
Kostenloses Analysegespräch
In 45 Minuten klären wir, ob ein ChatGPT-Tarif für euch reicht, welche Regeln das Team braucht und wo eine eigene Lösung Zeit spart.