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KI für Restaurants: weniger Anrufe, die keiner annimmt.

gerlinger.ai ist eine KI-Agentur für Restaurants und Gastronomiebetriebe. Wir sitzen in Backnang im Rems-Murr-Kreis, bauen für Betriebe mit 5 bis 250 Mitarbeitern und fangen dort an, wo im Gastgewerbe wirklich etwas verloren geht: beim Telefon. Während des Service kann niemand abnehmen, und jeder unbeantwortete Anruf kann eine Reservierung sein, die woanders landet. Wer am Herd steht und wer serviert, bleibt gleich. Was drumherum an Handarbeit hängt, wird weniger.

45 Minuten, kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Im Umkreis von etwa 60 Kilometern um Backnang kommen wir für den Auftakt in den Betrieb, sonst läuft alles per Video.

Auswahl aus über 200 Projekten seit 2007, überwiegend Handel und E-Commerce.

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2007DigitalbrancheSeit 2007, heute mit Fokus auf KI

Zwischen 18 und 22 Uhr kann niemand ans Telefon.

Genau dann ruft aber an, wer für Freitag einen Tisch für sechs will. Das Telefon läuft in die Mailbox, die Mailbox hört am nächsten Vormittag jemand ab, und der Gast hat längst woanders reserviert. Dazu kommt der Rest: dieselbe Frage nach den Öffnungszeiten zum zwanzigsten Mal, Absagen, die keiner mitbekommt, und ein Tischplan, den jemand zwischen zwei Gängen von Hand korrigiert.

Kurz erklärt

KI für Restaurants ersetzt keinen Koch und keinen Service. Sie übernimmt, was am Telefon und im Postfach liegen bleibt: Anrufe annehmen, Reservierungen aufnehmen, ändern und absagen, wiederkehrende Gästefragen beantworten, Abholbestellungen entgegennehmen und den Papierkram nach dem Service vorbereiten. Entschieden wird weiter im Betrieb.

  • Anrufe annehmen
  • Reservierungen führen
  • Gästefragen beantworten
  • Bestellungen aufnehmen
Unser Maßstab

Wir suchen den einen Ablauf, der jede Woche Stunden frisst und immer gleich läuft. Der wird zuerst automatisiert, gemessen und erst danach kommt der nächste.

Wenn dein Kassen- oder Reservierungssystem das Problem schon löst, sagen wir das und bauen nichts.

Die Kosten sind stärker gestiegen als der Umsatz.

Das erklärt, warum jede Stunde Handarbeit im Betrieb heute mehr wiegt als vor fünf Jahren. Preisbereinigt setzt das Gastgewerbe deutlich weniger um als vor der Krise, während Personal, Energie und Waren teurer geworden sind.

20%

weniger realer Umsatz im Gastgewerbe als 2019

DEHOGA-Zahlenspiegel I/2026, Stand 26. Mai 2026
35%

höhere Arbeitskosten im Gastgewerbe als Anfang 2022

DEHOGA-Zahlenspiegel I/2026, Stand 26. Mai 2026
17%

mehr beantragte Insolvenzverfahren im Gastgewerbe als im Vorjahr

DEHOGA-Zahlenspiegel I/2026, Stand 26. Mai 2026

Genaue Werte: Im ersten Quartal 2026 lag der reale Umsatz im Gastgewerbe 19,7 Prozent unter dem Wert von 2019 und 5,1 Prozent unter dem Vorjahresquartal, nominal ergab sich ein Plus von 2,1 Prozent. Der Arbeitskostenindex des Statistischen Bundesamtes für das Gastgewerbe lag im vierten Quartal 2025 um 34,9 Prozent über dem ersten Quartal 2022. Von Januar bis Februar 2026 gab es 466 beantragte Insolvenzverfahren im Gastgewerbe, 17,0 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein für den Februar 2026 weist der Zahlenspiegel eine Insolvenzhäufigkeit von 9,7 Fällen je 10.000 Unternehmen aus. Zur Größenordnung der Branche: Für 2024 weist die Umsatzsteuerstatistik 67.946 umsatzsteuerpflichtige Unternehmen in der Kategorie Restaurants aus, 153.545 im Gaststättengewerbe insgesamt und 206.105 im Gastgewerbe insgesamt. Erfasst sind dabei nur Steuerpflichtige mit jährlichen Lieferungen und Leistungen über 22.000 Euro, kleinere Betriebe tauchen in diesen Zahlen nicht auf. Alle Werte stammen aus dem DEHOGA-Zahlenspiegel für das erste Quartal 2026, Stand 26. Mai 2026, der auf Erhebungen des Statistischen Bundesamtes und der Bundesagentur für Arbeit beruht.

Fünf Abläufe, bei denen sich KI in der Gastronomie zuerst lohnt.

Alle fünf haben dasselbe Muster: Sie wiederholen sich jede Woche, die nötigen Angaben stehen schon irgendwo im Betrieb, und heute trägt sie ein Mensch zusammen, der eigentlich am Gast sein sollte.

  1. 01

    Ein KI-Telefonassistent für Restaurants, der während des Service abnimmt

    Ein Telefonassistent geht ans Telefon, während im Service niemand frei ist, auch wenn drei Tische gleichzeitig warten. Er versteht gesprochene Sprache, fragt nach Datum, Uhrzeit, Personenzahl und Namen und legt das Ergebnis dort ab, wo dein Team es sieht. Was er nicht klären kann, landet als Rückrufwunsch mit Nummer und Anliegen in einer Liste. Wie viele Gespräche gleichzeitig laufen können und wohin er weiterleitet, hängt von deiner Telefonanlage, den freigeschalteten Leitungen und den Regeln ab, die wir vorher festlegen. Wie viele Anrufe abends dadurch tatsächlich beantwortet werden und wie viel Zeit das im Service spart, beziffern wir nach einem Testbetrieb in deinem Haus.

  2. 02

    Reservierungen annehmen, ändern und absagen

    Eine Reservierung ist selten mit dem ersten Anruf fertig. Es kommen zwei Personen dazu, jemand verschiebt auf halb neun, eine Gruppe sagt kurzfristig ab. Ein Assistent nimmt Änderungen und Absagen genauso an wie die erste Buchung, schreibt sie in dein Reservierungssystem und meldet Konflikte, statt sie zu überschreiben. Freigewordene Tische fallen dadurch am selben Abend auf und nicht erst beim Aufräumen.

  3. 03

    Wiederkehrende Gästefragen beantworten

    Öffnungszeiten an Feiertagen, Parkplätze in der Nähe, Hunde erlaubt, Kinderstuhl vorhanden, barrierefreier Zugang, Karte für Silvester. Diese Fragen kommen am Telefon, über das Kontaktformular und über den Chat auf der Website, und die Antwort ist immer dieselbe. Ein Assistent beantwortet sie aus einer gepflegten Quelle, die dein Team ändert, und gibt alles Übrige an einen Menschen weiter.

  4. 04

    Bestellannahme für Abholung

    Abholbestellungen kommen am Telefon herein und werden auf Zetteln notiert, oft mitten im Betrieb. Ein Assistent nimmt die Bestellung auf, liest sie zur Bestätigung noch einmal vor, nennt eine Abholzeit und gibt den Bon direkt in die Küche. Die Rückfragen, die dabei am meisten Zeit kosten, sind immer dieselben: Welche Beilage, welche Größe, mit oder ohne. Genau die lassen sich sauber abfragen. Eine telefonische Bestellung ist ein Fernabsatzgeschäft, und dafür verlangt Artikel 14 Absatz 2 in Verbindung mit Artikel 44 der Lebensmittelinformationsverordnung, dass die Allergenangaben vor dem Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein müssen. Der Assistent gibt sie nicht selbst. Wie du sie auf diesem Weg verfügbar machst, solltest du vor dem Start mit deiner Lebensmittelüberwachung klären.

  5. 05

    Der Papierkram nach dem Service

    Lieferantenbestellungen aus Bestand und Wochenplan vorbereiten, den Dienstplan aus Verfügbarkeiten und erwarteten Reservierungen als Entwurf aufstellen, Bewertungen auf Google und den Portalen mit einem Antwortvorschlag versehen. Das sind drei Aufgaben, die spät abends oder am freien Tag erledigt werden. Eine Automation legt den Entwurf hin, freigegeben wird er von dir.

Wir haben in diesen Branchen keine öffentlichen Referenzen und behaupten auch keine. Was hier steht, sind Abläufe und ihre Machbarkeit, keine Fallstudien.

Allergene: hier ist Vorsicht wichtiger als Bequemlichkeit.

Eine falsche Allergenauskunft kann einen Gast ins Krankenhaus bringen. Deshalb behandeln wir diesen Punkt anders als jeden anderen Anwendungsfall: Der Assistent gibt zu Allergenen und Unverträglichkeiten keine Auskunft, sondern übergibt an einen Menschen. Die Verantwortung bleibt in jedem Fall beim Betrieb.

Punkt 1

Vierzehn Stoffe müssen benannt werden

Die Lebensmittelinformationsverordnung listet in Anhang II vierzehn Stoffe, die Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen können: von glutenhaltigem Getreide über Sellerie und Sulfite bis zu Weichtieren. Nach Artikel 9 Absatz 1 Buchstabe c muss auf sie hingewiesen werden, und Artikel 44 Absatz 1 Buchstabe a erklärt genau diese Angabe auch für nicht vorverpackte Lebensmittel für verpflichtend, also für alles, was bei dir auf den Teller kommt. Kommt die Bestellung über das Telefon oder ein anderes Fernkommunikationsmittel herein, kommt Artikel 14 dazu: Nach Absatz 2 sind die nach Artikel 44 vorgeschriebenen Angaben nach Maßgabe von Absatz 1 verfügbar zu machen, und Absatz 1 Buchstabe a verlangt, dass sie vor dem Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sind, ohne dass dem Gast dafür zusätzliche Kosten entstehen. Nach Buchstabe b müssen alle verpflichtenden Angaben außerdem zum Zeitpunkt der Lieferung verfügbar sein. Wie sich das bei telefonischen Abholbestellungen sauber lösen lässt, gehört vor den Start mit deiner Lebensmittelüberwachung besprochen.

Punkt 2

Für die mündliche Auskunft nennt die Verordnung Menschen

§ 4 Absatz 4 der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung lässt die mündliche Auskunft ausdrücklich zu, nennt dafür aber den Lebensmittelunternehmer und das Personal, das über die verwendeten Zutaten und Verarbeitungshilfsstoffe hinreichend unterrichtet ist. Ein Sprachassistent ist dieses Personal nicht, und aus der Erlaubnis für Menschen folgt keine Erlaubnis für eine KI. Dazu kommen die weiteren Bedingungen: Die Angabe erfolgt auf Nachfrage unverzüglich vor Kaufabschluss und vor Übergabe, es gibt eine schriftliche oder elektronische Aufzeichnung der verwendeten Zutaten, die für die Behörde und auf Nachfrage für Gäste unmittelbar und leicht zugänglich ist, und bei den betreffenden Lebensmitteln oder in einem Aushang wird gut sichtbar, deutlich und gut lesbar darauf hingewiesen, dass die Angaben mündlich bereitgestellt werden und die schriftliche oder elektronische Aufzeichnung auf Nachfrage zugänglich ist.

Punkt 3

So gehen wir mit Allergenfragen um

Fragt jemand nach Allergenen, Unverträglichkeiten, Spuren oder Kreuzkontakt, antwortet der Assistent nicht, sondern übergibt an einen Menschen im Betrieb oder nimmt einen Rückrufwunsch auf. Das ist keine Einstellung, die man umlegen kann: Die Allergenauskunft durch den Assistenten bauen wir nicht, auch nicht für einzelne Gerichte und auch nicht auf Wunsch. Protokolliert wird dabei der Übergabevorgang, also wann übergeben wurde, an wen und mit welchem Anliegen. Den Inhalt des Gesprächs schneiden wir dafür nicht mit. Daneben müssen aktuelle Allergeninformationen auf einem anderen, unmittelbar und leicht zugänglichen Weg bereitstehen, etwa auf der Karte, über einen Aushang oder als gepflegte Zutatenliste, die dein Team auf Nachfrage vorlegt. Ob sich diese Angaben nach § 4 Absatz 3 Satz 2 Nummer 4 LMIDV auch elektronisch bereitstellen lassen und wie eine telefonische Ausgestaltung aussehen müsste, musst du vorher mit deiner Lebensmittelüberwachung oder einem Fachanwalt klären. Als fertige Leistung sagen wir das nicht zu.

Quellen im Wortlaut: Verordnung (EU) Nr. 1169/2011 mit Artikel 9, Artikel 44 und Anhang II sowie § 4 LMIDV, abgerufen am 10. September 2026. Für Gästedaten gilt zusätzlich die DSGVO: Name, Telefonnummer, Uhrzeit und Anlass einer Reservierung sind personenbezogene Daten. Wir legen vor dem Start schriftlich fest, welche Daten der Assistent sieht, wie lange sie gespeichert bleiben und ob Anrufe mitgeschnitten werden, und schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Das ist keine Rechtsberatung: Die Bewertung für deinen Betrieb trifft dein Anwalt oder deine Lebensmittelüberwachung.

Was sich in einem Restaurant rechnet und was nicht.

Die Rechnung ist einfach: Wie oft passiert der Ablauf, wie lange dauert er heute, und wie viel davon bleibt übrig. Trägt sie nicht, sagen wir das vor dem Angebot.

Rechnet sich meistens

  • Anrufe während des Service, die heute in der Mailbox landen
  • Reservierungen, Änderungen und Absagen am Telefon
  • Fragen, die dein Team jede Woche gleich beantwortet
  • Abholbestellungen, die auf Zetteln notiert werden
  • Antwortentwürfe für Bewertungen und Anfragen per Mail

Rechnet sich selten

  • Sonderwünsche, die in jedem Gespräch anders aussehen
  • alles, was am Gast selbst passiert, vom Empfang bis zum Servieren
  • eine Speisekarte, die sich täglich ändert und nirgends digital steht
  • eine Eigenentwicklung für etwas, das dein Kassensystem kann
  • ein einzelner Abend im Jahr, etwa Silvester oder ein Betriebsfest

Was wir gar nicht bauen: Die Allergenauskunft durch den Assistenten steht hier bewusst nicht als Kostenfrage. Sie ist ein Nein, unabhängig davon, wie oft sie vorkommt und was sie sparen würde. Warum, steht oben im Abschnitt zu den Allergenen.

Welche Software ein Gastronomiebetrieb wirklich braucht.

Die Reihenfolge entscheidet über die Kosten. Erst das Kassen- und Reservierungssystem für die Kernabläufe, dann die KI-Bausteine daneben, und eigene Software nur dort, wo beides nicht passt.

Grundlage

Kasse und Reservierung von der Stange

Kassensystem mit Fiskalanforderungen, Tischplan, Warenwirtschaft, Zeiterfassung und ein Reservierungsportal sind gelöste Probleme. Dafür gibt es etablierte Branchensoftware, und für einen einzelnen Betrieb ist sie fast immer günstiger und sicherer als jede Eigenentwicklung.

  • läuft am ersten Tag
  • Wartung und Rechtsstand inklusive
  • keine Entwicklungskosten
Aufsatz

KI-Bausteine an den Rändern

Dort, wo Kasse und Reservierungssystem enden, beginnt die Handarbeit: das Telefon während des Service, die immer gleiche Frage im Postfach, die Abholbestellung auf dem Zettel, die Bewertung, die seit drei Wochen unbeantwortet steht. Genau diese Lücken schließen wir, ohne dein bestehendes System anzufassen.

  • Telefonassistent für Anrufe und Reservierungen
  • Chat auf der Website für Gästefragen
  • Automationen für Bestellungen und Antwortentwürfe
Ausnahme

Eigene Software für den eigenen Ablauf

Erst wenn ein Ablauf für deinen Betrieb typisch ist und keine Standardlösung ihn abbildet, lohnt sich eine eigene Web-App. Typisch sind Auswertungen über mehrere Standorte hinweg, Buchungsstrecken für Veranstaltungen und Caterings oder ein Dashboard, das Kasse, Reservierung und Dienstplan an einer Stelle zeigt.

  • nur für einen klar benannten Ablauf
  • an vorhandene Systeme angebunden
  • die Software gehört dir

Der Einstieg ist ein Ablauf, kein Projekt.

Im kostenlosen Analysegespräch nehmen wir eine Woche in deinem Betrieb auseinander und suchen den Ablauf mit dem größten Hebel. Meistens ist es das Telefon. Danach bekommst du eine schriftliche Einschätzung mit den drei sinnvollsten Ansatzpunkten und weißt, ob sich der erste Schritt trägt.

Weiter geht es je nach Fall mit einem KI-Telefonassistenten, einer Automation für Bestellungen und Antwortentwürfe, einer weiteren KI-Lösung wie dem Gäste-Chat oder einer Web-App, wenn kein Standardsystem passt. Wer erst einmal Ideen sammeln will, findet in den 50 KI-Abläufen die Aufgaben nach Abteilung sortiert. Was ein Vorhaben ungefähr kostet, steht auf der Seite Investition: Ein erstes abgegrenztes Vorhaben startet ab 4.500 € netto.

Häufige Fragen zu KI im Restaurant.

Deine Frage fehlt? Schreib uns, wir antworten innerhalb eines Werktags.

Welche KI-Agentur baut für Restaurants und Gastronomiebetriebe?

gerlinger.ai arbeitet mit kleinen und mittleren Unternehmen von 5 bis 250 Mitarbeitern. Der Sitz ist in Backnang im Rems-Murr-Kreis. Beratung und Umsetzung kommen aus einer Hand: Dieselbe Person nimmt den Ablauf auf und baut anschließend die Lösung. Öffentliche Referenzen aus der Gastronomie haben wir nicht, und wir behaupten auch keine.

Was kann ein KI-Telefonassistent für Restaurants?

Er geht ans Telefon, während im Service niemand frei ist, und führt ein normales Gespräch in gesprochener Sprache. Er nimmt Reservierungen auf, ändert und storniert sie, beantwortet wiederkehrende Fragen zu Öffnungszeiten, Parkplätzen oder Hunden und nimmt Abholbestellungen entgegen. Fragen zu Allergenen und Unverträglichkeiten übergibt er an einen Menschen. Bei Abholbestellungen kommt hinzu, dass die Allergenangaben nach Artikel 14 in Verbindung mit Artikel 44 der Lebensmittelinformationsverordnung schon vor dem Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein müssen. Wie du das auf dem Telefonweg löst, solltest du vor dem Start mit deiner Lebensmittelüberwachung klären. Alles andere, was er nicht sicher klären kann, gibt er als Rückrufwunsch mit Nummer und Anliegen weiter. Wie viele Gespräche parallel möglich sind und wohin er weiterleitet, hängt von deiner Telefonanlage und den Regeln ab, die wir vorher festlegen. Wie viele Anrufe er im Betrieb abfängt und wie viel Zeit das spart, beziffern wir nach einem Testbetrieb.

Darf eine KI Auskunft über Allergene geben?

Bei uns nicht. § 4 Absatz 4 der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung erlaubt die mündliche Allergenauskunft dem Lebensmittelunternehmer und dem hinreichend unterrichteten Personal. Ein Sprachassistent ist das nicht, und aus der Erlaubnis für Menschen folgt keine Erlaubnis für eine KI. Deshalb übergibt der Assistent jede Frage zu Allergenen und Unverträglichkeiten an einen Menschen im Betrieb. Aktuelle Allergeninformationen müssen zusätzlich auf einem anderen, unmittelbar und leicht zugänglichen Weg bereitstehen, etwa auf der Karte, über einen Aushang oder als Zutatenliste auf Nachfrage. Ob eine elektronische Bereitstellung nach § 4 Absatz 3 Satz 2 Nummer 4 LMIDV für deinen Betrieb in Frage kommt, musst du vorher mit der Lebensmittelüberwachung oder einem Fachanwalt klären. Die Verantwortung für die Richtigkeit bleibt in jedem Fall beim Betrieb.

Merken Gäste, dass sie mit einer KI sprechen?

Ja, und das ist seit dem 2. August 2026 auch Pflicht: Artikel 50 Absatz 1 der KI-Verordnung verlangt, dass ein KI-System, das direkt mit Menschen spricht, so gebaut ist, dass die Person erfährt, mit einem KI-System zu sprechen. Ausgenommen ist, was ohnehin offensichtlich ist. Wir würden es auch ohne diese Pflicht so bauen. Der Assistent sagt zu Beginn, dass er ein automatischer Assistent des Betriebs ist, und er sagt auch, wie man einen Menschen erreicht. Wie die Ansage bei euch genau lautet, legt ihr fest.

Lohnt sich KI für Gastronomie auch bei einem einzelnen Restaurant?

Entscheidend ist nicht die Zahl der Standorte, sondern wie oft ein Ablauf vorkommt. Ein Haus mit sechzig Plätzen, bei dem an jedem Abend zwölf Anrufe in der Mailbox landen, hat einen größeren Hebel als eine kleine Kette mit reiner Onlinebuchung. Im Analysegespräch rechnen wir das an deinen Zahlen durch, und wenn es sich nicht trägt, sagen wir das.

Was passiert mit den Gästedaten aus Reservierungen?

Name, Telefonnummer, Uhrzeit und Anlass einer Reservierung sind personenbezogene Daten nach DSGVO. Wo möglich, wählen wir Anbieter mit Verarbeitung in der EU. Kann ein Anbieter Daten außerhalb der EU verarbeiten, sagen wir das vor dem Start und nennen die Rechtsgrundlage, etwa das EU-US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln. Unterauftragnehmer legen wir ebenfalls vorher offen, denn schon ein Zugriff aus einem Drittland ist eine Übermittlung nach Artikel 44 ff. DSGVO. Vor dem Start legen wir schriftlich fest, welche Daten der Assistent sieht, wie lange sie gespeichert bleiben und ob Anrufe mitgeschnitten werden, und wir schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Für deine Datenschutzerklärung bekommst du die nötigen Angaben dokumentiert.

Müssen wir unser Reservierungssystem wechseln?

Nein. Der Assistent setzt auf dem auf, was du hast, und schreibt die Reservierung dort hinein. Voraussetzung ist eine Schnittstelle oder wenigstens ein Weg, Buchungen automatisch zu übergeben. Gibt es beides nicht, legt er die Reservierung in einer Liste ab, die dein Team abarbeitet, und wir sagen dir vorher, dass das der schlechtere Weg ist.

Was kostet KI für ein Restaurant?

Das hängt davon ab, wie viele Systeme beteiligt sind, in welchem Zustand die Daten sind und wie viele Ausnahmen der Ablauf kennt. Deshalb steht hier keine Pauschale. Auf der Seite Investition steht die einzige Aussage, die wir vorab treffen: Ein erstes abgegrenztes Vorhaben startet ab 4.500 € netto. Nach dem kostenlosen Analysegespräch bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, laufende Kosten für Server, Telefonie und Modelle eingerechnet.

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