Welche KI-Agentur baut für Restaurants und Gastronomiebetriebe?
gerlinger.ai arbeitet mit kleinen und mittleren Unternehmen von 5 bis 250 Mitarbeitern. Der Sitz ist in Backnang im Rems-Murr-Kreis. Beratung und Umsetzung kommen aus einer Hand: Dieselbe Person nimmt den Ablauf auf und baut anschließend die Lösung. Öffentliche Referenzen aus der Gastronomie haben wir nicht, und wir behaupten auch keine.
Was kann ein KI-Telefonassistent für Restaurants?
Er geht ans Telefon, während im Service niemand frei ist, und führt ein normales Gespräch in gesprochener Sprache. Er nimmt Reservierungen auf, ändert und storniert sie, beantwortet wiederkehrende Fragen zu Öffnungszeiten, Parkplätzen oder Hunden und nimmt Abholbestellungen entgegen. Fragen zu Allergenen und Unverträglichkeiten übergibt er an einen Menschen. Bei Abholbestellungen kommt hinzu, dass die Allergenangaben nach Artikel 14 in Verbindung mit Artikel 44 der Lebensmittelinformationsverordnung schon vor dem Abschluss des Kaufvertrags verfügbar sein müssen. Wie du das auf dem Telefonweg löst, solltest du vor dem Start mit deiner Lebensmittelüberwachung klären. Alles andere, was er nicht sicher klären kann, gibt er als Rückrufwunsch mit Nummer und Anliegen weiter. Wie viele Gespräche parallel möglich sind und wohin er weiterleitet, hängt von deiner Telefonanlage und den Regeln ab, die wir vorher festlegen. Wie viele Anrufe er im Betrieb abfängt und wie viel Zeit das spart, beziffern wir nach einem Testbetrieb.
Darf eine KI Auskunft über Allergene geben?
Bei uns nicht. § 4 Absatz 4 der Lebensmittelinformations-Durchführungsverordnung erlaubt die mündliche Allergenauskunft dem Lebensmittelunternehmer und dem hinreichend unterrichteten Personal. Ein Sprachassistent ist das nicht, und aus der Erlaubnis für Menschen folgt keine Erlaubnis für eine KI. Deshalb übergibt der Assistent jede Frage zu Allergenen und Unverträglichkeiten an einen Menschen im Betrieb. Aktuelle Allergeninformationen müssen zusätzlich auf einem anderen, unmittelbar und leicht zugänglichen Weg bereitstehen, etwa auf der Karte, über einen Aushang oder als Zutatenliste auf Nachfrage. Ob eine elektronische Bereitstellung nach § 4 Absatz 3 Satz 2 Nummer 4 LMIDV für deinen Betrieb in Frage kommt, musst du vorher mit der Lebensmittelüberwachung oder einem Fachanwalt klären. Die Verantwortung für die Richtigkeit bleibt in jedem Fall beim Betrieb.
Merken Gäste, dass sie mit einer KI sprechen?
Ja, und das ist seit dem 2. August 2026 auch Pflicht: Artikel 50 Absatz 1 der KI-Verordnung verlangt, dass ein KI-System, das direkt mit Menschen spricht, so gebaut ist, dass die Person erfährt, mit einem KI-System zu sprechen. Ausgenommen ist, was ohnehin offensichtlich ist. Wir würden es auch ohne diese Pflicht so bauen. Der Assistent sagt zu Beginn, dass er ein automatischer Assistent des Betriebs ist, und er sagt auch, wie man einen Menschen erreicht. Wie die Ansage bei euch genau lautet, legt ihr fest.
Lohnt sich KI für Gastronomie auch bei einem einzelnen Restaurant?
Entscheidend ist nicht die Zahl der Standorte, sondern wie oft ein Ablauf vorkommt. Ein Haus mit sechzig Plätzen, bei dem an jedem Abend zwölf Anrufe in der Mailbox landen, hat einen größeren Hebel als eine kleine Kette mit reiner Onlinebuchung. Im Analysegespräch rechnen wir das an deinen Zahlen durch, und wenn es sich nicht trägt, sagen wir das.
Was passiert mit den Gästedaten aus Reservierungen?
Name, Telefonnummer, Uhrzeit und Anlass einer Reservierung sind personenbezogene Daten nach DSGVO. Wo möglich, wählen wir Anbieter mit Verarbeitung in der EU. Kann ein Anbieter Daten außerhalb der EU verarbeiten, sagen wir das vor dem Start und nennen die Rechtsgrundlage, etwa das EU-US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln. Unterauftragnehmer legen wir ebenfalls vorher offen, denn schon ein Zugriff aus einem Drittland ist eine Übermittlung nach Artikel 44 ff. DSGVO. Vor dem Start legen wir schriftlich fest, welche Daten der Assistent sieht, wie lange sie gespeichert bleiben und ob Anrufe mitgeschnitten werden, und wir schließen einen Auftragsverarbeitungsvertrag. Für deine Datenschutzerklärung bekommst du die nötigen Angaben dokumentiert.
Müssen wir unser Reservierungssystem wechseln?
Nein. Der Assistent setzt auf dem auf, was du hast, und schreibt die Reservierung dort hinein. Voraussetzung ist eine Schnittstelle oder wenigstens ein Weg, Buchungen automatisch zu übergeben. Gibt es beides nicht, legt er die Reservierung in einer Liste ab, die dein Team abarbeitet, und wir sagen dir vorher, dass das der schlechtere Weg ist.
Was kostet KI für ein Restaurant?
Das hängt davon ab, wie viele Systeme beteiligt sind, in welchem Zustand die Daten sind und wie viele Ausnahmen der Ablauf kennt. Deshalb steht hier keine Pauschale. Auf der Seite Investition steht die einzige Aussage, die wir vorab treffen: Ein erstes abgegrenztes Vorhaben startet ab 4.500 € netto. Nach dem kostenlosen Analysegespräch bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, laufende Kosten für Server, Telefonie und Modelle eingerechnet.