Wie erstelle ich einen KI-Chatbot für meine eigene Website?
In drei Schritten. Zuerst sammelst du die Unterlagen, aus denen er antworten soll, also Preisliste, Leistungsbeschreibungen, Versandbedingungen und deine häufigsten Fragen. Dann wird daraus eine durchsuchbare Wissensbasis, aus der das Sprachmodell seine Antworten belegt statt sie zu erfinden. Zuletzt kommt ein kleines Skript in deine Seite, und die Übergabe an dein Postfach wird eingerichtet. Der aufwendigste Teil ist nicht die Technik, sondern das Aufräumen der Unterlagen.
Was kostet ein KI-Chatbot für Unternehmen?
Das hängt davon ab, in welchem Zustand deine Unterlagen sind, wie viele Fragen der Chatbot abdecken soll und an welche Systeme er angebunden wird. Auf der Seite Investition steht die einzige feste Aussage: Ein Projekt geht ab einem mittleren vierstelligen Bereich los. Nach dem kostenlosen KI-Ready-Check bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, die laufenden Kosten für Modell und Betrieb eingerechnet. Stundensätze und Paketpreise nennen wir bewusst nicht.
Funktioniert ein KI-Chatbot für WordPress?
Ja. Der Chatbot wird über ein kleines Skript eingebunden, das auf jeder Seite mitläuft. Bei WordPress geht das genauso wie bei TYPO3, Shopware, Webflow oder einer eigenen Anwendung. Deine Website muss dafür nicht umgebaut werden, und Inhalte deiner Seiten können als Quelle für die Antworten dienen.
Erfindet der Chatbot Antworten?
Ein Sprachmodell für sich genommen schon, weil es auf plausibles Formulieren trainiert ist und nicht auf Richtigkeit. Deshalb bauen wir ihn anders: Er sucht die Antwort zuerst in deinen freigegebenen Unterlagen, formuliert erst danach und nennt die Fundstelle. Findet er nichts Passendes, sagt er das und übergibt an einen Menschen. Damit verschwindet das Risiko nicht vollständig, aber es wird sichtbar und prüfbar.
Muss ich kennzeichnen, dass es ein KI-Chatbot ist?
Nach Artikel 50 Absatz 1 der KI-Verordnung müssen Anbieter KI-Systeme, die für die direkte Interaktion mit natürlichen Personen bestimmt sind, so gestalten, dass die Person informiert wird, dass sie mit einem KI-System interagiert. Ausgenommen ist, was ohnehin offensichtlich ist. Die Verordnung gilt nach Artikel 113 seit dem 2. August 2026. Praktisch reicht ein klarer Hinweis im Chatfenster. Die rechtliche Bewertung für deinen Fall trifft dein Anwalt.
Wo werden die Daten verarbeitet, die Besucher eintippen?
Wir bauen die Lösungen so, dass sie auf europäischen Servern laufen und die Eingaben die EU nicht verlassen. Die Inhalte werden nicht zum Training fremder Modelle verwendet, und zwischen dir und uns steht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Artikel 28 DSGVO. Vor dem Start legen wir schriftlich fest, was gespeichert wird, wie lange es bleibt und wer es lesen darf.
Was sollte ein Chatbot nicht können?
Er sollte keine verbindlichen Zusagen machen, keine Preise verhandeln, keine rechtlichen, medizinischen oder steuerlichen Auskünfte geben und keine Beschwerde allein abwickeln. Er sollte außerdem nicht so tun, als wäre er ein Mensch. Alles, was eine Bewertung oder eine Entscheidung verlangt, gehört an dein Team übergeben, und zwar mit dem bisherigen Gesprächsverlauf, damit der Besucher sich nicht wiederholen muss.
Was passiert, wenn der Chatbot nicht weiterweiß?
Dann übergibt er, statt zu raten. Je nach Einrichtung öffnet er ein Formular, bietet einen Rückruf an, verbindet in einen Chat mit deinem Team oder legt ein Ticket an. Der Verlauf geht mit, damit dein Mitarbeiter sieht, was schon gefragt wurde. Diese Fälle landen zusätzlich in der wöchentlichen Auswertung, damit die Lücke beim nächsten Mal geschlossen ist.