Welche KI-Agentur baut für Hotels?
gerlinger.ai arbeitet mit kleinen und mittleren Betrieben von 5 bis 250 Mitarbeitern. Der Sitz ist in Backnang im Rems-Murr-Kreis. Beratung und Umsetzung kommen aus einer Hand: Dieselbe Person nimmt den Ablauf auf und baut anschließend die Lösung. Öffentliche Referenzen aus der Hotellerie haben wir nicht, und wir behaupten auch keine.
Was kann ein KI-Telefonassistent für ein Hotel übernehmen?
Er nimmt Anrufe an, wenn niemand frei ist, beantwortet die Standardfragen nach Anreise, Parken, Frühstückszeiten und Haustieren aus deinen eigenen Angaben, nimmt Reservierungs- und Rückrufwünsche auf und legt sie mit Nummer und Anliegen in eine Liste. Einen Zimmerpreis nennt er nur, wenn du die Angabe freigegeben hast: Gegenüber Verbrauchern ist nach § 3 der Preisangabenverordnung der Gesamtpreis anzugeben, und wird er aufgegliedert, muss der Gesamtpreis hervorgehoben sein. Was er nicht tut: Preise verhandeln oder Zusagen machen, die im Haus niemand geprüft hat.
Dürfen wir den Meldeschein digital machen?
Nur über die Verfahren, die § 29 Absatz 5 des Bundesmeldegesetzes nennt. Der Gast muss zustimmen, und er muss Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten am Tag der Ankunft bestätigen: über einen kartengebundenen Zahlungsvorgang mit starker Kundenauthentifizierung, über den elektronischen Identitätsnachweis nach § 12 des eID-Karte-Gesetzes oder nach § 78 Absatz 5 des Aufenthaltsgesetzes oder über das Vor-Ort-Auslesen von eID-Karte oder Aufenthaltstitel. Ein anderes Verfahren braucht eine auf fünf Jahre befristete Erprobungszulassung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Ein gewöhnliches Webformular erfüllt die Meldepflicht nicht. Was wir bauen, sammelt Angaben für den Check-in ein und hält die Frist aus § 30 Absatz 4 nach, ein Jahr ab Abreise aufbewahren und danach innerhalb von drei Monaten vernichten. Die Meldepflicht selbst erfüllt es nicht.
Müssen deutsche Gäste noch einen Meldeschein unterschreiben?
Nein. § 29 Absatz 2 des Bundesmeldegesetzes verlangt den besonderen Meldeschein nur von beherbergten ausländischen Personen. Für Gäste mit deutscher Staatsangehörigkeit ist die Pflicht mit dem Vierten Bürokratieentlastungsgesetz zum 1. Januar 2025 entfallen. Viele Häuser lassen weiter alle unterschreiben, weil der Ablauf am Empfang nie angepasst wurde. Die rechtliche Bewertung für dein Haus trifft dein Anwalt.
Wo liegen die Gästedaten?
Wo möglich, wählen wir Anbieter mit Verarbeitung in der EU. Kann ein Anbieter Daten außerhalb der EU verarbeiten, sagen wir das vor dem Start und nennen die Rechtsgrundlage, etwa das EU-US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln. Unterauftragnehmer legen wir ebenfalls vorher offen, denn schon ein Zugriff aus einem Drittland ist eine Übermittlung nach Artikel 44 ff. DSGVO. Vor dem Start legen wir fest, welche Daten das System überhaupt sieht, wie lange sie bleiben und wann sie automatisch gelöscht werden, und dokumentieren das für deine Datenschutzerklärung und dein Verarbeitungsverzeichnis.
Funktioniert das mit unserem bestehenden Hotelprogramm?
In den meisten Fällen ja, und zwar ohne es auszutauschen. Wir setzen die Bausteine daneben und binden sie über die vorhandenen Schnittstellen an. Wenn dein System keine Schnittstelle hat, sagen wir das im Analysegespräch und nicht erst im Projekt. Manchmal ist die ehrliche Antwort, dass zuerst das Hotelprogramm dran wäre und nicht die KI.
Was kostet KI für ein Hotel?
Das hängt davon ab, wie viele Systeme beteiligt sind, in welchem Zustand die Daten sind und wie viele Ausnahmen der Ablauf kennt. Deshalb steht hier keine Pauschale. Auf der Seite Investition steht die einzige Aussage, die wir vorab treffen: Ein erstes abgegrenztes Vorhaben startet ab 4.500 € netto. Nach dem kostenlosen Analysegespräch bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, laufende Kosten für Server und Modelle eingerechnet.