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KI-Angebotserstellung: abends nicht mehr am Küchentisch.

KI-Angebotserstellung heißt, dass aus der Aufnahme auf der Baustelle ein fertiger Entwurf wird: Sprachnotiz und Aufmaß werden zu Positionen, die Preise kommen aus deinen früheren Angeboten, der Text schreibt sich aus deinen eigenen Bausteinen. gerlinger.ai baut das für Handwerksbetriebe, Handel und Industrie. Kalkuliert wird weiter im Betrieb: Die KI trägt die Zahlen zusammen, sie erfindet sie nicht.

45 Minuten, kostenlos und ohne Verkaufsgespräch. Im Umkreis von etwa 60 Kilometern um Backnang kommen wir für den Auftakt in den Betrieb, sonst läuft alles per Video.

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2007DigitalbrancheSeit 2007, heute mit Fokus auf KI

Das Angebot entsteht nicht auf der Baustelle, sondern danach.

Aufmaß nehmen dauert eine halbe Stunde. Das Angebot dauert den Abend: Positionen aus dem Kopf zusammensuchen, im alten Angebot von vorletztem Jahr nachschauen, was der Quadratmeter damals gekostet hat, Materialpreise prüfen, den Text formulieren, und zwei Wochen später merken, dass niemand nachgefasst hat.

Kurz erklärt

KI-Angebotserstellung nimmt dir die Zuarbeit ab, nicht die Entscheidung. Aus Sprachnotiz, Foto und Aufmaß entsteht ein Leistungsverzeichnis. Passende Positionen schlägt die KI aus deinen früheren Angeboten vor, die Preise zieht sie aus deinem eigenen Bestand, den Begleittext baut sie aus deinen Formulierungen. Freigegeben wird von einem Menschen.

  • aufnehmen
  • Positionen vorschlagen
  • Preise ziehen
  • prüfen und freigeben
Unser Maßstab

Die Kalkulation bleibt beim Meister. Zuschlagssätze, Risiko, Erschwernis und der Blick auf den Kunden sind Erfahrung, kein Rechenweg, den eine KI aus alten Dateien ableiten könnte.

Wenn deine Handwerkersoftware Angebote schon aus Textbausteinen und Preislisten baut, sagen wir das und bauen nichts daneben.

Im Handwerk ist KI noch die Ausnahme, nicht die Regel.

Wer jetzt anfängt, konkurriert bei der Angebotsgeschwindigkeit mit Betrieben, die weiter abends von Hand tippen. Gleichzeitig sind die Auftragsbücher dünner geworden, und damit zählt jedes Angebot, das rechtzeitig beim Kunden liegt.

4%

der Handwerksbetriebe setzten KI ein, weitere 9 Prozent planten es

Bitkom, 28. August 2025
23%

der Unternehmen mit 10 bis 49 Beschäftigten nutzen überhaupt KI

Statistisches Bundesamt, Berichtsjahr 2025
76%

betrug die Kapazitätsauslastung im Handwerk im 2. Quartal 2026

ZDH-Kurzbericht Konjunktur, 28. August 2026

Der erste Wert stammt aus einer Bitkom-Befragung von Handwerksbetrieben, veröffentlicht am 28. August 2025. Eine neuere Erhebung speziell zum Handwerk gibt es bisher nicht, die Zahl ist also älter als ein Jahr. Der zweite Wert kommt aus der amtlichen Erhebung des Statistischen Bundesamtes zur Nutzung von KI-Technologien nach Beschäftigtengrößenklassen, Berichtsjahr 2025; über alle Unternehmen ab 10 Beschäftigten liegt der Anteil bei 26 Prozent. Der dritte Wert stammt aus dem ZDH-Kurzbericht zum 2. Quartal 2026, der auf den Konjunkturbefragungen ausgewählter Handwerkskammern beruht. Dort steht auch die durchschnittliche Auftragsreichweite von 8,7 Wochen, gegenüber 8,6 Wochen im Vorjahresquartal.

Fünf Schritte, an denen KI in der Angebotserstellung ansetzt.

Alle fünf haben dasselbe Muster: Die Angaben liegen schon im Betrieb, in alten Angeboten, in Preislisten, im Kopf des Meisters. Heute trägt ein Mensch sie abends von Hand zusammen.

  1. 01

    Aus der Sprachnotiz wird ein Leistungsverzeichnis

    Du sprichst auf dem Rückweg vom Termin ins Handy: 18 Quadratmeter Bad, alte Fliesen raus, Estrich prüfen, neue Dusche bodengleich, Elektro für zwei Steckdosen versetzen. Daraus entsteht eine gegliederte Liste mit Titeln, Positionen und Mengen. Fotos vom Aufmaßblatt oder vom Raum kommen dazu und werden mit ausgelesen. Was unklar bleibt, steht als offene Frage oben und nicht als stille Annahme mitten in der Liste.

  2. 02

    Positionen kommen aus deinen früheren Angeboten

    Für jede Zeile schlägt das System Positionen vor, die du schon einmal angeboten hast, mit dem damaligen Wortlaut und dem damaligen Aufbau. Dazu zeigt es, aus welchem Angebot der Vorschlag stammt. So siehst du sofort, ob die Position aus einem vergleichbaren Auftrag kommt oder aus einem Sonderfall, den du nicht wiederholen willst.

  3. 03

    Preise zieht die KI aus deinem Bestand, sie erfindet sie nicht

    Einheitspreise kommen aus deiner Preisliste, aus Lieferantenkatalogen und aus vergleichbaren Angeboten der letzten Jahre, jeweils mit Datum und Fundstelle. Wo kein Wert vorliegt, bleibt das Feld leer und wird markiert. Ein geschätzter Preis ohne Herkunft ist in einem Angebot gefährlicher als eine Lücke, die jemand sieht.

  4. 04

    Anschreiben, Vorbehalte und Varianten entstehen aus deinen Textbausteinen

    Das Begleitschreiben, die Zahlungsbedingungen, der Hinweis auf Bauseitleistungen und die Bindefrist stehen bei dir längst irgendwo. Der Entwurf setzt sie zusammen und passt sie an den Fall an. Wenn der Kunde eine günstigere Variante will, entsteht sie als zweite Fassung neben der ersten, statt die erste zu überschreiben.

  5. 05

    Nachfassen läuft von allein, die Angebotsquote wird sichtbar

    Nach einer festgelegten Frist geht eine Erinnerung raus, in deinem Ton, mit Bezug auf das Angebot. Antwortet der Kunde, landet die Antwort am Vorgang. Parallel entsteht eine Auswertung: wie viele Angebote raus sind, wie viele angenommen wurden, bei welchen Gewerken und in welchen Preisklassen. Diese Zahl kennt kaum ein Betrieb, und sie verändert die Preisgestaltung mehr als jede Software.

Wir haben in diesen Branchen keine öffentlichen Referenzen und behaupten auch keine. Was hier steht, sind Abläufe und ihre Machbarkeit, keine Fallstudien.

Ein Angebot ist eine Willenserklärung, kein Vorschlag.

Das ist der Grund, warum am Ende immer ein Mensch prüft. Wer ein Angebot abgibt, ist daran gebunden. Ein falscher Einheitspreis in einer automatisch erzeugten Position ist kein Schreibfehler, sondern ein Preis, zu dem du liefern musst, wenn der Kunde annimmt.

Punkt 1

Bindung an den Antrag und die Bindefrist

Nach § 145 BGB ist gebunden, wer einem anderen die Schließung eines Vertrags anträgt, es sei denn, er hat die Gebundenheit ausgeschlossen. Genau dafür stehen Zusätze wie freibleibend oder unverbindlich im Angebot. Wie lange die Bindung läuft, regeln die §§ 146 bis 148 BGB: Ohne eigene Frist gilt der Zeitraum, in dem der Anbietende die Antwort unter regelmäßigen Umständen erwarten darf. Setzt du selbst eine Frist, kann nur innerhalb dieser Frist angenommen werden.

Punkt 2

Gegenüber Verbrauchern gilt die Preisangabenverordnung

Wer Verbrauchern Leistungen anbietet oder unter Angabe von Preisen wirbt, hat nach § 3 PAngV den Gesamtpreis anzugeben. Gesamtpreis ist nach § 2 PAngV der Preis einschließlich Umsatzsteuer und sonstiger Preisbestandteile. Wird der Preis aufgeschlüsselt, muss der Gesamtpreis hervorgehoben werden. Für ein Angebot an einen Privatkunden heißt das: Bruttosumme sichtbar, nicht nur Nettopositionen und ein Steuerhinweis im Kleingedruckten.

Punkt 3

Kostenvoranschlag ist etwas anderes als Festpreis

Beim Kostenanschlag nach § 649 BGB gilt: Hat der Unternehmer keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen und zeigt sich, dass das Werk ohne eine wesentliche Überschreitung nicht ausführbar ist, kann der Besteller kündigen. Der Unternehmer bekommt dann nur den Anspruch aus § 645 Abs. 1 BGB. Wichtig für den Alltag: Absatz 2 verlangt, dass du eine solche Überschreitung unverzüglich anzeigst. Und § 632 Abs. 3 BGB stellt klar, dass ein Kostenanschlag im Zweifel nicht zu vergüten ist.

Quellen im Wortlaut: § 145 BGB, § 146 BGB, § 147 BGB, § 148 BGB, § 632 BGB, § 649 BGB, § 2 PAngV und § 3 PAngV, abgerufen am 10. September 2026. Zwei Punkte, bei denen im Netz oft Falsches steht: Der Kostenanschlag steht seit der Reform des Bauvertragsrechts zum 1. Januar 2018 in § 649 BGB, nicht mehr in § 650 BGB; dort steht heute der Werklieferungsvertrag. Und das Gesetz nennt für die Überschreitung keine Prozentzahl, es spricht von einer wesentlichen Überschreitung. Wer eine feste Grenze von 15 oder 20 Prozent als Gesetzeslage ausgibt, gibt Rechtsprechung als Gesetzestext aus. Das hier ist keine Rechtsberatung: Für deinen Fall entscheidet dein Anwalt.

Wann sich KI in der Angebotserstellung rechnet und wann nicht.

Die Rechnung ist einfach: Wie viele Angebote schreibst du im Monat, wie lange dauert eines heute, und wie viel davon bleibt übrig. Trägt sie nicht, sagen wir das vor dem Angebot.

Rechnet sich meistens

  • viele Angebote im Monat mit wiederkehrenden Positionen
  • ein Bestand an alten Angeboten, aus dem sich Preise ziehen lassen
  • Aufnahme vor Ort, Ausarbeitung abends oder am Wochenende
  • Anfragen, die heute liegen bleiben, weil niemand dazu kommt
  • Angebote, bei denen niemand nachfasst

Rechnet sich selten

  • zwei große Sonderangebote im Jahr, jedes davon ein Einzelfall
  • die Kalkulation selbst, die Erfahrung und Risikoabwägung braucht
  • ein Betrieb ohne digitale Preisliste und ohne alte Angebote in Dateiform
  • Ausschreibungen mit fremdem Leistungsverzeichnis, das nur eingepreist wird
  • eine Eigenentwicklung für etwas, das deine Branchensoftware schon kann

Welche Software für Angebote wirklich nötig ist.

Die Reihenfolge entscheidet über die Kosten. Erst die Branchensoftware für die Kernabläufe, dann KI-Bausteine an den Rändern, und eigene Software nur dort, wo beides nicht passt.

Grundlage

Handwerkersoftware von der Stange

Stammdaten, Artikel, Leistungsverzeichnisse, Aufmaß, Rechnung, Nachkalkulation und die Schnittstelle zur Buchhaltung sind gelöste Probleme. Dafür gibt es etablierte Branchenprogramme, und für einen Betrieb sind sie fast immer günstiger als jede Eigenentwicklung.

  • läuft am ersten Tag
  • Wartung und Updates inklusive
  • keine Entwicklungskosten
Aufsatz

KI-Bausteine an den Rändern

Dort, wo die Branchensoftware endet, beginnt die Handarbeit: die Sprachnotiz von der Baustelle, das Foto vom Aufmaßblatt, die Suche nach dem Preis von vorletztem Jahr, das Nachfassen. Genau diese Lücken schließen wir, ohne dein bestehendes System anzufassen.

  • Sprache und Fotos werden zu Positionen
  • Vorschläge mit Fundstelle im Altbestand
  • Nachfassen und Auswertung der Angebotsquote
Ausnahme

Eigene Software für den eigenen Ablauf

Erst wenn ein Ablauf für deinen Betrieb typisch ist und keine Standardlösung ihn abbildet, lohnt sich eine eigene Web-App. Typisch sind Konfiguratoren, mit denen der Kunde seinen Auftrag selbst zusammenstellt, und Dashboards über mehrere Systeme hinweg.

  • nur für einen klar benannten Ablauf
  • an vorhandene Systeme angebunden
  • die Software gehört dir

Gebaut wird mit Agentic Coding, also Softwareentwicklung mit KI-Agenten. Dadurch rechnen sich Lösungen, die für einen kleinen Betrieb bisher zu teuer waren, und was als einzelner Ablauf beginnt, wächst über die Jahre zusammen statt in viele Insellösungen auseinander.

Der Einstieg ist ein Ablauf, kein Projekt.

Im kostenlosen KI-Ready-Check nehmen wir einen Monat in deinem Betrieb auseinander und rechnen den Angebotsweg an deinen Zahlen durch: wie viele Anfragen hereinkommen, wie viele Angebote daraus werden, wie lange eines dauert und was heute liegen bleibt. Danach bekommst du eine schriftliche Einschätzung mit den drei sinnvollsten Ansatzpunkten.

Weiter geht es je nach Fall mit einer Automation, einer KI-Lösung wie Dokumentenerkennung oder Wissensdatenbank oder einer eigenen Web-App. Für Handwerksbetriebe gibt es eine eigene Seite zu KI im Handwerk, den Überblick über alle Abläufe findest du unter KI-Automatisierung. Wer erst einmal Ideen sammeln will, findet in den 50 KI-Abläufen die Aufgaben nach Abteilung sortiert, und zum Einstieg im Team passt die KI-Schulung für Mitarbeiter. Was ein Vorhaben ungefähr kostet, steht auf der Seite Investition: Es geht ab einem mittleren vierstelligen Bereich los.

Häufige Fragen zur KI-Angebotserstellung.

Deine Frage fehlt? Schreib uns, wir antworten innerhalb eines Werktags.

Was ist KI-gestützte Angebotserstellung?

Ein Ablauf, bei dem aus einer freien Aufnahme ein Angebotsentwurf entsteht: Sprachnotiz, Foto oder Aufmaßblatt werden zu einem Leistungsverzeichnis, Positionen und Preise schlägt die KI aus deinem eigenen Bestand vor, der Begleittext kommt aus deinen Bausteinen. Der Entwurf geht dann an einen Menschen, der kalkuliert, prüft und freigibt. Ersetzt wird das Zusammensuchen, nicht die Entscheidung.

Wie funktioniert KI-Angebotserstellung im Handwerk konkret?

Du sprichst nach dem Ortstermin auf, was gemacht werden soll, und fotografierst das Aufmaßblatt. Daraus entsteht eine gegliederte Positionsliste mit Mengen. Zu jeder Position schlägt das System eine Formulierung und einen Einheitspreis aus einem früheren Angebot vor und zeigt, aus welchem. Unklare Stellen stehen als offene Fragen oben. Du ergänzt Zuschläge und Risiko, gibst frei, und das Nachfassen läuft danach automatisch.

Kann ein KI-Agent die Angebotserstellung komplett übernehmen?

Nein, und wir bauen das auch nicht so. Ein Angebot ist nach § 145 BGB eine bindende Willenserklärung: Nimmt der Kunde an, steht der Vertrag zu diesen Preisen. Deshalb gibt es bei uns immer einen Haltepunkt, an dem ein Mensch freigibt, bevor etwas hinausgeht. Was ein Agent gut kann, ist der Weg bis dahin: aufnehmen, zuordnen, vorschlagen, erinnern.

Woher nimmt die KI die Preise?

Aus deinem Bestand: Preisliste, Lieferantenkataloge und deine früheren Angebote. Zu jedem Vorschlag steht dabei, woher der Wert stammt und von wann er ist. Wo nichts vorliegt, bleibt das Feld leer und wird markiert, statt gefüllt zu werden. Marktpreise aus dem Internet oder geschätzte Werte kommen nicht in ein Angebot, das dich bindet.

Was ist der Unterschied zwischen Kostenvoranschlag und Festpreis?

Ein Festpreis steht. Ein Kostenanschlag nach § 649 BGB ist eine Schätzung, für deren Richtigkeit du keine Gewähr übernommen hast. Zeigt sich, dass das Werk nur mit einer wesentlichen Überschreitung ausführbar ist, kann der Besteller kündigen, und du musst die Überschreitung nach Absatz 2 unverzüglich anzeigen. Eine feste Prozentgrenze nennt das Gesetz nicht. Für deinen Fall entscheidet dein Anwalt, das hier ist keine Rechtsberatung.

Funktioniert das auch für Handel und Industrie?

Ja, das Muster ist dasselbe. Im Handel geht es um Anfragen mit wechselnden Stücklisten, Staffelpreisen und Lieferzeiten, in der Industrie um Anfragen mit Zeichnungen, Varianten und Rüstzeiten. Der Unterschied liegt darin, wo die Preise liegen und wie viele Ausnahmen es gibt. Im Handwerk ist der Hebel meist am größten, weil die Ausarbeitung dort nach Feierabend passiert.

Was kostet KI-Angebotserstellung?

Das hängt davon ab, wie viele Systeme beteiligt sind, in welchem Zustand deine alten Angebote und Preislisten sind und wie viele Ausnahmen der Ablauf kennt. Deshalb steht hier keine Pauschale. Auf der Seite Investition steht die einzige Aussage, die wir vorab treffen: Es geht ab einem mittleren vierstelligen Bereich los. Nach dem kostenlosen KI-Ready-Check bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, laufende Kosten für Server und Modelle eingerechnet.

Kostenloser KI-Ready-Check

Der KI-Ready-Check ist dein kostenloses Erstgespräch. In 45 Minuten finden wir heraus, wo KI in deinem Unternehmen sofort Wirkung zeigt. Ehrlich, ohne Folien.