Was macht eine KI-Marketing-Agentur?
Sie baut die Systeme, mit denen Marketing-Inhalte entstehen und ausgespielt werden, und automatisiert die wiederkehrenden Handgriffe drumherum: veröffentlichen, in den Newsletter übernehmen, ankündigen, auswerten. Der Unterschied zur klassischen Agentur liegt darin, dass am Ende ein System im Betrieb steht und keine laufende Dienstleistung. Was gesagt wird, entscheidet weiterhin ein Mensch.
Merkt man den Texten an, dass KI beteiligt war?
Wenn man sie ungeprüft veröffentlicht, ja. Typisch sind Floskeln, gleichförmiger Satzbau und Aussagen ohne Beleg. Deshalb ist der Prüfschritt im System fest eingebaut und keine Option: Zahlen werden gegen die Quelle gehalten, Floskeln fallen weg, der Ton folgt den Regeln aus deinem Betrieb. Freigegeben wird von einem Menschen, bevor etwas hinausgeht.
Müssen KI-Inhalte gekennzeichnet werden?
Bei Bildern und Videos in vielen Fällen ja. Die EU-KI-Verordnung verlangt seit dem 2. August 2026, dass künstlich erzeugte oder veränderte Bild- und Tonaufnahmen offengelegt werden, wenn sie realen Personen, Orten oder Ereignissen ähneln. Eine abstrakte Illustration fällt nicht automatisch darunter. Wir kennzeichnen trotzdem jedes erzeugte Bild sichtbar, weil die Abgrenzung im Einzelfall schwer zu ziehen ist. Für redaktionelle Texte, die ein Mensch inhaltlich verantwortet und geprüft hat, ist keine Kennzeichnung vorgeschrieben. Die abschließende rechtliche Bewertung für deinen Fall trifft dein Anwalt.
Macht ihr auch Google Ads oder Social Media?
Google Ads und bezahlte Anzeigen machen wir nicht. Dafür gibt es Spezialisten mit eigenen Teams, und wir wären dort nicht besser als sie. Bei den sozialen Kanälen ist die Antwort geteilt: Wir bauen dir eine Zentrale, in der aus einem fertigen Artikel die Beiträge für deine Kanäle automatisch entstehen, mit Freigabe durch dich. Was wir nicht machen, ist die tägliche Redaktion: posten, kommentieren, auf Nachrichten antworten. Das bleibt bei dir oder bei einer Agentur, die genau das anbietet.
Wie lange dauert es, bis Inhalte wirken?
Bei Artikeln, die auf Suchanfragen zielen, rechnet man üblicherweise in Monaten, nicht in Wochen. Google braucht Zeit, um eine Seite einzuordnen, und das gilt für neue Websites stärker als für seit Jahren bestehende. Schneller wirken Newsletter und Inhalte, die du aktiv verschickst. Wer nach vier Wochen Ergebnisse aus der Suche erwartet, wird enttäuscht, und das sagen wir vorher.
Können wir das nach einer Weile selbst machen?
Das ist ausdrücklich das Ziel. Wir arbeiten dein Team so ein, dass es die Werkzeuge selbst bedient, mit den Regeln, nach denen wir arbeiten, und den Vorlagen, die wir aufgebaut haben. Danach entscheidest du, ob wir weiter produzieren oder nur noch für einzelne Vorhaben dazukommen.
Bekommen wir feste Ansprechpartner oder wechselnde Teams?
Bei uns ist es dieselbe Person vom ersten Gespräch bis zum laufenden Betrieb. Für dich heißt es: Du musst deinen Betrieb nicht dreimal erklären, und Rückfragen zu einem Text von vor drei Monaten landen bei jemandem, der ihn geschrieben hat.
Übernehmt ihr auch die Texte für unsere Website?
Website-Texte gehören zum Bau einer Website, nicht zum Marketing-System. Wenn wir deine Seite bauen, schreiben wir die Texte dazu und du korrigierst sie. Was wir nicht übernehmen, ist die laufende Redaktion: Themen finden, Suchbegriffe recherchieren und den Redaktionsplan führen.
Wie oft sollten wir etwas veröffentlichen?
Lieber selten und verlässlich als oft und dann gar nicht mehr. Für die meisten Betriebe unserer Zielgruppe sind zwei gute Artikel im Monat und ein Newsletter alle zwei Wochen ein Takt, den man auch in einer vollen Woche hält. Wer mit vier Beiträgen pro Woche startet, hört meist nach wenigen Wochen wieder auf, und ein abgebrochener Kanal wirkt schlechter als gar keiner.
Braucht es dafür einen langfristigen Vertrag?
Nein. Wir arbeiten in abgegrenzten Schritten, und nach jedem entscheidest du, ob es weitergeht. Die Vorlagen, Regeln und Zugänge, die dabei entstehen, gehören dir und bleiben bei dir, auch wenn wir nicht weitermachen. Eine Bindung, die nur durch einen Vertrag hält, ist für beide Seiten die schlechtere Zusammenarbeit.