Welche KI-Tools für Versicherungsmakler lohnen sich zuerst?
Die, die einen Ablauf treffen, der sich jede Woche wiederholt und immer gleich läuft. In den meisten Maklerbetrieben sind das drei: die Beratungsdokumentation als Entwurf, das automatische Auslesen von Post und Policen und die Annahme von Anrufen zu Schaden und Vertragsstand. Welcher davon bei dir den größten Hebel hat, hängt an deinem Spartenmix und an der Zahl der Vorgänge. Genau das rechnen wir im KI-Ready-Check an deinen Zahlen durch.
Was macht ein KI-Telefonassistent für Versicherungsmakler?
Er nimmt Anrufe an, wenn niemand kann, und erfasst strukturiert, worum es geht: Name, Vertrags- oder Schadennummer, Hergang, Datum, Rückrufwunsch. Daraus entsteht ein Vorgang in deiner Liste oder eine Mail an das richtige Postfach. Einfache Auskünfte wie der Stand eines Antrags kann er direkt geben, wenn wir ihn an die passende Quelle anbinden. Alles, was nach Personenschaden, Frist oder Eskalation klingt, wird an einen Menschen durchgestellt statt beantwortet.
Darf eine KI meine Beratungsdokumentation schreiben?
Sie darf einen Entwurf schreiben, verantworten musst du ihn. § 61 VVG verlangt, dass du befragst, berätst und die Gründe für jeden Rat angibst und das dokumentierst, und § 62 VVG verlangt dafür Textform vor Vertragsschluss. Deshalb bauen wir den Ablauf so, dass nichts automatisch an den Kunden geht: Der Entwurf landet bei dir, du korrigierst und gibst frei. Ob die Form in deinem konkreten Fall genügt, klärst du mit deinem Rechtsanwalt, nicht mit uns.
Was ist mit Gesundheitsdaten aus Kranken- und BU-Anträgen?
Die fallen unter Artikel 9 DSGVO und damit unter die strengste Kategorie personenbezogener Daten, und § 213 VVG lässt die Erhebung bei Dritten nur mit Einwilligung und nur soweit erforderlich zu. In der Praxis heißt das: Wir schließen solche Felder von allem aus, was sie nicht zwingend braucht, wir bauen die Verarbeitung auf europäischen Servern, und wir halten schriftlich fest, welche Daten welches System sieht. Wo ein Betrieb noch enger fahren will, ist auch ein Betrieb im eigenen Haus möglich.
Zählt eine KI-Schulung auf meine 15 Stunden Weiterbildung?
Das behaupten wir ausdrücklich nicht. § 34d Absatz 9 Satz 2 GewO verlangt 15 Stunden je Kalenderjahr, und § 7 VersVermV bestimmt, dass die Weiterbildung mindestens den Anforderungen deiner ausgeübten Tätigkeit entsprechen und deine Fachkompetenz erhalten muss. Ob eine Schulung zu KI im Maklerbetrieb das erfüllt, ist eine Bewertungsfrage, die im Zweifel deine IHK beantwortet. Kläre das vorher, wenn du die Stunden anrechnen willst.
Muss ich mein Maklerverwaltungsprogramm wechseln?
Nein, und das ist meistens auch die falsche Reihenfolge. Bestandsführung, Provisionen und die Anbindung an die Versicherer sind gelöste Probleme, dafür gibt es gute Branchensoftware. Wir setzen daneben an, dort wo heute Handarbeit läuft, und binden uns an das an, was du schon hast. Wenn dein System den Fall bereits abdeckt, sagen wir das und bauen nichts.
Ab welcher Betriebsgröße lohnt sich KI für Makler?
Entscheidend ist nicht die Zahl der Mitarbeiter, sondern wie oft ein Ablauf vorkommt. Ein Büro mit vier Mitarbeitern, das jede Woche dreißig Beratungsprotokolle schreibt, hat einen größeren Hebel als ein Betrieb mit zwanzig Mitarbeitern und wenigen großen Gewerbekunden. Im KI-Ready-Check zählen wir die Vorgänge und rechnen es durch, bevor irgendjemand ein Angebot schreibt.
Was kostet KI für einen Maklerbetrieb?
Das hängt davon ab, wie viele Systeme beteiligt sind, in welchem Zustand die Daten sind und wie viele Ausnahmen der Ablauf kennt. Deshalb steht hier keine Pauschale. Auf der Seite Investition steht die einzige Aussage, die wir vorab treffen: Es geht ab einem mittleren vierstelligen Bereich los. Nach dem kostenlosen KI-Ready-Check bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, laufende Kosten für Server und Modelle eingerechnet.