Was ist ein KI-Telefonassistent?
Eine Software, die eingehende Anrufe selbst entgegennimmt und ein Gespräch führt. Sie versteht gesprochene Sprache, erkennt das Anliegen, nimmt Name, Nummer und Anliegen auf, kann Termine anbieten und an einen Mitarbeiter übergeben. Anders als ein Anrufbeantworter hinterlässt sie keine Nachricht zum Abhören, sondern einen fertigen Eintrag in deiner Liste.
Was kostet ein KI-Telefonassistent?
Das hängt davon ab, wie viele Anliegen er beherrschen muss und an welche Systeme er angebunden wird. Auf der Seite Investition steht die einzige feste Aussage: Ein erstes abgegrenztes Vorhaben startet ab 4.500 € netto. Nach dem kostenlosen Analysegespräch bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, die laufenden Kosten für Telefonie und Modell eingerechnet. Stundensätze und Paketpreise nennen wir bewusst nicht.
Für welche Branchen lohnt sich ein KI-Telefonassistent?
Am häufigsten fragen ihn Handwerker, Arztpraxen, Hausverwaltungen, Hotels und Anwälte nach. Dazu kommen Werkstätten, Friseure, Restaurants, Autohäuser und Versicherungsmakler. Gemeinsam ist ihnen, dass die eigentliche Arbeit nicht am Telefon stattfindet, das Geschäft aber darüber hereinkommt. Entscheidend ist nicht die Branche, sondern die Zahl der Anrufe, die heute niemand annimmt.
Merkt der Anrufer, dass er mit einer Maschine spricht?
Viele merken es nicht sofort, und genau deshalb sagt unser Assistent es auf Nachfrage von sich aus. Wir bauen keinen, der so tut, als wäre er ein Mensch. Jeder Anrufer kommt außerdem auf Wunsch zu einem Mitarbeiter, ohne dass er dafür ein Stichwort kennen muss.
Was passiert, wenn der Assistent nicht weiterweiß?
Dann übergibt er. Entweder verbindet er sofort an dein Team, oder er nimmt Anliegen und Rückrufnummer auf und markiert den Fall als offen. Was er nicht tut, ist raten. Angaben, bei denen er sich nicht sicher ist, werden markiert statt stillschweigend eingetragen.
Ist ein KI-Telefonassistent in einer Arztpraxis oder Kanzlei zulässig?
Gesundheitsdaten und Mandantenangaben unterliegen besonderen Anforderungen, deshalb legen wir vor dem Start schriftlich fest, welche Angaben der Assistent überhaupt aufnehmen darf und was nur weitergereicht wird. Wo möglich, wählen wir Anbieter mit Verarbeitung in der EU. Kann ein Anbieter Daten außerhalb der EU verarbeiten, sagen wir das vor dem Start und nennen die Rechtsgrundlage, etwa das EU-US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln. Unterauftragnehmer legen wir ebenfalls vorher offen, denn schon ein Zugriff aus einem Drittland ist eine Übermittlung nach Artikel 44 ff. DSGVO. Vor dem Start legen wir fest, welche Daten die KI sehen darf, und dokumentieren das für deine Datenschutzerklärung. Die rechtliche Bewertung für deinen Fall übernimmt dein Anwalt oder dein Datenschutzbeauftragter.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Das hängt vom Umfang ab. Vorweg läuft eine Woche, in der dein Team die eingehenden Anrufe mitschreibt. Ein abgegrenzter erster Stand ist danach meist eine Sache von Wochen, nicht von Monaten. Wir starten bewusst mit wenigen Anliegen, hören die ersten echten Gespräche gemeinsam durch und erweitern erst dann.