Welche KI-Agentur arbeitet mit Steuerkanzleien?
gerlinger.ai arbeitet mit kleinen und mittleren Unternehmen von 5 bis 250 Mitarbeitern, darunter Kanzleien und Beratungsbetriebe. Der Sitz ist in Backnang im Rems-Murr-Kreis. Beratung und Umsetzung kommen aus einer Hand: Dieselbe Person nimmt den Ablauf auf und baut anschließend die Lösung. Öffentliche Referenzen aus der Steuerberatung haben wir nicht, und wir behaupten auch keine.
Darf eine Steuerkanzlei überhaupt einen externen KI-Dienstleister einbinden?
Ja, das Berufsrecht sieht diesen Fall ausdrücklich vor. § 62a StBerG erlaubt die Einbindung von Dienstleistern, verlangt dafür aber einen Vertrag in Textform: Der Dienstleister wird unter Belehrung über die strafrechtlichen Folgen zur Verschwiegenheit verpflichtet, er darf sich nur so weit Kenntnis verschaffen, wie es zur Vertragserfüllung nötig ist, und es muss geregelt sein, ob er weitere Personen heranziehen darf. Für Dienstleistungen, die unmittelbar einem einzelnen Mandat dienen, kommt nach Absatz 5 die Einwilligung des Mandanten dazu, und ein Dienstleister im Ausland ist nach Absatz 4 nur zulässig, wenn der Schutz der Geheimnisse dort dem Schutz im Inland vergleichbar ist. Die Bewertung für deinen Fall trifft dein Berufsrechtler, nicht wir.
Reicht ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO aus?
Für eine Kanzlei nicht allein. Die DSGVO regelt den Datenschutz, § 203 StGB regelt die strafbewehrte Verschwiegenheit, und § 62a StBerG regelt, was im Vertrag mit dem Dienstleister stehen muss. In der Praxis heißt das: Auftragsverarbeitungsvertrag und Verschwiegenheitsvereinbarung nebeneinander, dazu eine schriftliche Festlegung, welche Daten das System überhaupt sieht.
Wo liegen die Mandantendaten?
Wir bauen die Lösungen so, dass sie auf europäischen Servern laufen und Mandantendaten die EU nicht verlassen. Wo eine Kanzlei noch enger fahren will, ist auch ein Betrieb im eigenen Haus möglich. Vor dem Start legen wir fest, welche Daten die KI sehen darf, und dokumentieren das für deine Verfahrensdokumentation und deine Datenschutzerklärung.
Prüft die KI am Ende selbst?
Nein. Jedes Ergebnis geht als Vorschlag an einen Menschen, der freigibt. Die fachliche Verantwortung bleibt beim Berufsträger, und die Systeme sind so gebaut, dass sie das sichtbar machen: unklare Belege werden markiert statt stillschweigend gebucht, und jede Antwort aus der Wissensdatenbank zeigt die Fundstelle mit.
Ab welcher Kanzleigröße lohnt sich das?
Entscheidend ist nicht die Zahl der Mitarbeiter, sondern wie oft ein Ablauf vorkommt. Eine Kanzlei mit sechs Mitarbeitern, die jeden Monat für achtzig Mandanten Belege nachfordert, hat einen größeren Hebel als eine Kanzlei mit vierzig Mitarbeitern und wenigen großen Mandaten. Im KI-Ready-Check rechnen wir das an deinen Zahlen durch.
Was kostet KI für eine Steuerkanzlei?
Das hängt davon ab, wie viele Systeme beteiligt sind, in welchem Zustand die Daten sind und wie viele Ausnahmen der Ablauf kennt. Deshalb steht hier keine Pauschale. Auf der Seite Investition steht die einzige Aussage, die wir vorab treffen: Es geht ab einem mittleren vierstelligen Bereich los. Nach dem kostenlosen KI-Ready-Check bekommst du eine feste Spanne für den nächsten Schritt, laufende Kosten für Server und Modelle eingerechnet.