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n8n vs. Make vs. Zapier: DSGVO-Vergleich für KMU

n8n, Make und Zapier im DSGVO-Vergleich: Serverstandort, Abrechnungsmodell und Entscheidungskriterien für die Workflow-Automatisierung im Mittelstand.

Jannis Gerlinger

Jannis Gerlinger

7. Juli 2026·11 Min. Lesezeit
Geschäftsführer im Mittelstand vergleicht Automatisierungs-Workflows von n8n, Make und Zapier am LaptopMit KI erstellt
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Das Wichtigste in Kürze

  • n8n rechnet pro Workflow-Ausführung, Make pro Credit und Zapier pro Task: Bei einem 5-Schritt-Workflow mit 1.000 Läufen im Monat macht das den Unterschied zwischen 1.000 und 5.000 Abrechnungseinheiten.
  • n8n lässt sich kostenlos selbst hosten (Community Edition, Open Source, über 195.000 GitHub-Sterne) und hält Daten dann vollständig im eigenen Haus.
  • Make bietet mit eu1.make.com ein EU-Rechenzentrum, Zapier hostet Daten standardmäßig in den USA und verlangt für EU-Datenresidenz einen kostenpflichtigen Plan.
  • Alle drei Anbieter stellen einen Auftragsverarbeitungsvertrag inklusive Standardvertragsklauseln bereit, die Ausgangslage für die DSGVO-Prüfung unterscheidet sich trotzdem deutlich.
  • Ab einer bestimmten Prozesstiefe, etwa bei unstrukturierten Daten oder Legacy-Software ohne Schnittstelle, stoßen alle drei Tools an Grenzen. Dann übernehmen KI-Agenten oder individuelle Automatisierung.

Der wichtigste Unterschied zwischen n8n, Make und Zapier liegt nicht in der Bedienung, sondern im Datenschutz. n8n lässt sich komplett in Deutschland selbst hosten. Make bietet ein EU-Rechenzentrum. Zapier speichert Daten standardmäßig in den USA. Alle drei Tools verbinden Apps miteinander und automatisieren wiederkehrende Aufgaben ohne Code. Dieser Vergleich zeigt Serverstandort, Abrechnungsmodell und reale Kosten, damit du das passende Automatisierungstool für dein Unternehmen wählst.

Die Wahl des Automatisierungstools entscheidet am Ende darüber, ob dein Team wirklich Stunden zurückgewinnt oder am Monatsende neue Rechnungen für ungenutzte Kontingente bezahlt.

Geschäftsführer im Mittelstand vergleicht Automatisierungs-Workflows von n8n, Make und Zapier am LaptopMit KI erstellt

Inhalt

  • n8n, Make und Zapier lösen das gleiche Problem unterschiedlich
  • Der Serverstandort entscheidet über die DSGVO-Prüfung
  • Abrechnungsmodelle: Ausführung, Credit und Task im Vergleich
  • Typische Einstiegs-Prozesse im Mittelstand
  • Diese Kriterien entscheiden, welches Tool zum Mittelstand passt
  • So wählst du in 4 Schritten das passende Tool
  • Diese Grenzen haben No-Code-Automatisierungstools
  • Fazit

n8n, Make und Zapier lösen das gleiche Problem unterschiedlich

Laut Bitkom (2026) setzen inzwischen 41 Prozent der deutschen Unternehmen ab 20 Beschäftigten aktiv Künstliche Intelligenz ein, ein weiterer knapper Anteil von 48 Prozent plant oder diskutiert den Einsatz. Workflow-Automatisierung mit n8n, Make oder Zapier ist für viele Mittelständler der pragmatische erste Schritt, oft schon vor größeren KI-Projekten.

  • n8n ist eine Open-Source-Workflow-Plattform, die sich sowohl in der Cloud als auch komplett selbst hosten lässt.
  • Make ist eine visuelle Automatisierungsplattform mit wählbarem EU-Rechenzentrum, die ausschließlich als Cloud-Dienst läuft.
  • Zapier ist die älteste der drei Plattformen und verbindet laut eigenen Angaben über 9.000 Apps (zapier.com, Stand Juli 2026), allerdings ohne Self-Hosting-Option.

Alle drei Tools verbinden Apps wie E-Mail-Postfächer, CRM-Systeme, ERP-Software oder Tabellenkalkulationen über Trigger und Aktionen. Ein Trigger löst den Workflow aus, etwa eine neue E-Mail. Die Aktion führt den nächsten Schritt aus, etwa einen Eintrag im CRM anlegen. Die Grundlagen dazu stehen im Lexikon-Eintrag zur Workflow-Automatisierung.

Fachlich zählen n8n, Make und Zapier zur Automatisierung im Sinne von RPA: Sie folgen festen Wenn-Dann-Regeln, ohne selbst zu interpretieren. Als Bedienoberfläche gehören sie zur Kategorie No-Code-KI, auch wenn die eigentliche Verarbeitung meist ohne KI-Modell auskommt.

Die drei Anbieter haben unterschiedliche Wurzeln, das erklärt einen Teil der heutigen Unterschiede.

AnbieterGegründetUrsprungMeilenstein
Zapier2011, Missouri (USA)Wade Foster, Bryan Helmig, Mike KnoopÄltester Anbieter, größter Konnektoren-Katalog
Make2012 als Integromat, TschechienÜbernahme durch Celonis 2020Umbenennung in Make im Februar 2022
n8n2019, BerlinGegründet von Jan OberhauserVon Anfang an Open Source mit Self-Hosting-Option

Quelle für die Gründungsdaten: Wikipedia und offizielle Unternehmensangaben, Stand 2026. Diese Herkunft prägt bis heute die Stärken jedes Tools: Zapier die Konnektoren-Breite, Make die visuelle Oberfläche, n8n die Offenheit für Self-Hosting.

0

GitHub-Sterne sammelt n8n als Open-Source-Projekt

Quelle: GitHub n8n-io/n8n, Juli 2026

0

Credits pro Monat deckt der kostenlose Make-Plan ab

Quelle: make.com/pricing, 2026

0

Tasks pro Monat deckt der kostenlose Zapier-Plan ab, nur für 2-Schritt-Workflows

Quelle: zapier.com/pricing, 2026

Der Serverstandort entscheidet über die DSGVO-Prüfung

Der Serverstandort ist der wichtigste Unterschied zwischen n8n, Make und Zapier für Unternehmen mit personenbezogenen Daten. n8n Cloud speichert Daten standardmäßig in Frankfurt. Wer volle Kontrolle braucht, hostet die kostenlose Community Edition selbst in Deutschland, technisch wie eine On-Premise-Lösung: die Software läuft auf einem Server, den du selbst kontrollierst.

Make betreibt mit eu1.make.com ein eigenes EU-Rechenzentrum, zusätzlich zum Standard-Auftragsverarbeitungsvertrag. Zapier hostet Kundendaten standardmäßig auf AWS-Servern in den USA. Rechtliche Grundlage dafür ist das EU-US Data Privacy Framework, ein von der EU-Kommission anerkanntes Zertifizierungsabkommen für Datentransfers in die USA. Ergänzend gelten Standardvertragsklauseln, vertragliche Garantien der EU-Kommission für den Datenexport. EU-Datenresidenz bietet Zapier nur auf kostenpflichtigen Plänen gegen Aufpreis an.

Personenbezogene Daten stecken in mehr Workflows, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Eine E-Mail-Adresse im Trigger, ein Name im CRM-Datensatz oder eine Telefonnummer in einer Kalender-Buchung reichen bereits aus. Sobald eine dieser Angaben durch die Automatisierungsplattform läuft, gilt die DSGVO für den gesamten Workflow, nicht nur für den Schritt, der die Daten sichtbar verarbeitet.

Kriteriumn8nMakeZapier
ServerstandortFrankfurt (Cloud) oder eigener Server (Self-Hosted)EU-Rechenzentrum wählbar (eu1.make.com)USA (Standard), EU-Datenresidenz gegen Aufpreis
Self-HostingJa, Community Edition kostenlosNeinNein
AuftragsverarbeitungsvertragJa, inklusive StandardvertragsklauselnJa, inklusive StandardvertragsklauselnJa, inklusive Data Privacy Framework und Standardvertragsklauseln
AbrechnungseinheitWorkflow-Ausführung (ganze Kette zählt 1x)Credit (pro Modul-Aktion)Task (pro Schritt)

Auch mit EU-Server bleibt die DSGVO-Prüfung Aufgabe deines Unternehmens: Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen, Verarbeitungsverzeichnis pflegen und prüfen, welche Subunternehmer die jeweilige Plattform einsetzt. Keines der drei Tools macht diese Prüfung überflüssig, ein EU-Serverstandort verkürzt sie nur.

Wer nur mit öffentlichen Daten oder rein internen Prozessen arbeitet, kommt mit jedem der drei Tools zurecht. Sobald Kundendaten, Bewerberdaten oder andere personenbezogene Daten im Spiel sind, verkürzt ein EU-Serverstandort die Prüfung durch den Datenschutzbeauftragten spürbar. Die rechtlichen Grundlagen dazu stehen im Beitrag DSGVO-konform KI nutzen und im Lexikon-Eintrag DSGVO.

IT-Verantwortliche prüft den Serverstandort einer Automatisierungsplattform auf einem DashboardMit KI erstellt

Abrechnungsmodelle: Ausführung, Credit und Task im Vergleich

n8n, Make und Zapier stellen unterschiedliche Einheiten in Rechnung. Das verändert die Kosten bei mehrstufigen Workflows erheblich, auch wenn die Etikettpreise auf den ersten Blick ähnlich wirken.

n8n zählt eine Workflow-Ausführung: Ein Workflow mit 5 Schritten, der 1.000 Mal im Monat läuft, verbraucht 1.000 Ausführungen, unabhängig von der Anzahl der Schritte. Zapier zählt dagegen jeden Schritt als eigenen Task. Derselbe 5-Schritt-Workflow verbraucht bei Zapier 5.000 Tasks. Make rechnet in Credits, wobei die meisten Modul-Aktionen 1 Credit kosten, ein 5-Schritt-Workflow verbraucht damit bis zu 5.000 Credits bei 1.000 Läufen im Monat.

Plann8nMakeZapier
Kostenloser EinstiegNur Self-Hosted, dafür ohne Kosten1.000 Credits pro Monat100 Tasks pro Monat, nur 2-Schritt-Workflows
Einstiegsplan (bezahlt)20 Euro pro Monat, 2.500 Ausführungen9 US-Dollar pro Monat, 10.000 Creditsrund 30 US-Dollar pro Monat, 750 Tasks
Mittlerer Plan50 Euro pro Monat, 10.000 Ausführungen16 bis 29 US-Dollar pro Monat, 10.000 Creditsrund 104 US-Dollar pro Monat, 2.000 Tasks

Die Preise und Kontingente stammen von den Preisseiten der Anbieter, Stand Juli 2026, und ändern sich erfahrungsgemäß mehrmals im Jahr. Vor einer Entscheidung lohnt sich immer ein aktueller Blick auf n8n.io/pricing, make.com/pricing und zapier.com/pricing.

Faustregel für die Kostenschätzung: Je mehr Schritte ein Workflow hat und je öfter er läuft, desto größer wird der Preisvorteil von n8n gegenüber Zapier. Bei einfachen 1- bis 2-Schritt-Workflows mit geringem Volumen unterscheiden sich die drei Anbieter dagegen kaum.

Typische Einstiegs-Prozesse im Mittelstand

Ein guter erster Workflow hat einen klaren Auslöser, wenige Schritte und eine messbare Zeitersparnis. Vier hypothetische Beispiele, die sich mit n8n, Make oder Zapier gleichermaßen umsetzen lassen.

  • Lead-Weiterleitung: Stell dir vor, ein neues Kontaktformular-Ergebnis landet automatisch im CRM, ein Team-Chat bekommt sofort eine Benachrichtigung, und der zuständige Vertriebsmitarbeiter erfährt davon ohne manuelles Kopieren. Aus einer Aufgabe, die vorher mehrmals täglich von Hand erledigt wird, wird ein Workflow, der in Sekunden läuft.
  • Terminbestätigung und Kalender-Synchronisation: Ein Beispiel: Eine Terminbuchung über das Kalender-Tool löst automatisch eine Bestätigungs-Mail, einen Eintrag im Team-Kalender und eine Erinnerung 24 Stunden vorher aus. Ohne Workflow müsste ein Mitarbeiter diese drei Schritte einzeln erledigen.
  • Rechnungsablage: Stell dir vor, eine eingehende PDF-Rechnung landet automatisch im richtigen Ordner der Cloud-Ablage. Ein Eintrag in der Buchhaltungs-Tabelle entsteht dazu automatisch. Die Buchhaltung bekommt am Ende des Tages eine gesammelte Benachrichtigung statt einzelner Unterbrechungen.
  • Kennzahlen-Reporting: Ein Beispiel: Einmal pro Woche zieht ein Workflow Kennzahlen aus mehreren Kanälen zusammen. Er schreibt sie in eine gemeinsame Tabelle, statt dass ein Mitarbeiter die Zahlen einzeln aus jedem System exportiert.

Der gemeinsame Nenner aller vier Beispiele: Ein Mitarbeiter verliert keine Zeit mehr mit dem Kopieren zwischen Systemen und kann sich auf Aufgaben konzentrieren, die tatsächlich Urteilsvermögen brauchen.

Diese Kriterien entscheiden, welches Tool zum Mittelstand passt

Fünf Kriterien bestimmen, welches Tool im Mittelstand die richtige Wahl ist.

  • Datenschutzanforderung: Verarbeitest du personenbezogene Daten von Kunden, Bewerbern oder Mitarbeitern? Dann punkten n8n Self-Hosted oder Make mit EU-Rechenzentrum gegenüber Zapiers US-Standardhosting.
  • Automatisierungsvolumen: Wie viele Workflow-Läufe pro Monat sind realistisch? Ab etwa 2.000 Läufen pro Monat mit 3 oder mehr Schritten wird das Abrechnungsmodell von n8n spürbar günstiger als Zapier.
  • Technisches Know-how im Team: Self-Hosting braucht einen Mitarbeiter, der einen Server administrieren und aktuell halten kann. Ohne dieses Wissen ist die Cloud-Variante jedes Anbieters der pragmatischere Start.
  • Konnektoren-Bedarf: Zapier bietet die größte Zahl fertiger Integrationen für Nischen-Software. Wer ein verbreitetes Tool wie ein CRM oder ERP anbindet, findet bei allen drei Anbietern passende Konnektoren.
  • Budget für laufende Kosten: n8n Self-Hosted verursacht nur Server-Kosten, oft unter 20 Euro pro Monat. Make und Zapier verursachen laufende Lizenzkosten, die mit dem Automatisierungsvolumen wachsen.

Sicherheit: Zugriffsrechte und Fehlerbehandlung nicht vergessen

Neben den fünf Auswahlkriterien lohnt sich ein Blick auf die Rechteverwaltung. Alle drei Tools verbinden sich über API-Schlüssel oder OAuth-Zugänge mit deinen Systemen. Best Practice ist ein eigener Service-Account mit minimalen Rechten statt des persönlichen Logins eines Mitarbeiters, damit ein ausscheidender Mitarbeiter nicht gleichzeitig den Workflow lahmlegt.

Ebenso wichtig ist die Fehlerbehandlung. Ein Workflow, der bei einem API-Fehler einfach stillsteht, fällt oft erst auf, wenn Kunden sich beschweren. n8n, Make und Zapier bieten alle Fehler-Benachrichtigungen und teils automatische Wiederholungsversuche an. Richte diese Benachrichtigung direkt beim ersten Workflow ein, nicht erst nach dem ersten Ausfall.

Checkliste

0 von 5 erledigt

So wählst du in 4 Schritten das passende Tool

So wählst du in 4 Schritten

01
Schritt 1: Datenschutzanforderung klären

Prüfe mit dem Datenschutzbeauftragten, ob der Workflow personenbezogene Daten verarbeitet und ob ein EU-Serverstandort Pflicht ist.

02
Schritt 2: Automatisierungsvolumen schätzen

Zähle die erwarteten Workflow-Läufe pro Monat und die Schritte pro Workflow, um die realistischen Kosten je Anbieter zu berechnen.

03
Schritt 3: Technisches Know-how einschätzen

Kläre, ob ein Mitarbeiter einen Server administrieren kann. Ohne diese Kompetenz ist Self-Hosting kein realistischer Weg.

04
Schritt 4: Mit einem Prozess pilotieren

Starte mit einem klar abgegrenzten Prozess im gewählten Tool, miss die Zeitersparnis nach 2 bis 4 Wochen und entscheide danach über den Rollout.

Unsicher, welches Tool zu deinem Prozess passt, oder ob sich ein No-Code-Workflow überhaupt lohnt? In einer kostenlosen 30-Minuten-Demo schauen wir gemeinsam auf einen konkreten Prozess in deinem Unternehmen. Termin direkt buchen.

Diese Grenzen haben No-Code-Automatisierungstools

n8n, Make und Zapier stoßen an Grenzen, sobald ein Prozess mehr braucht als feste Regeln.

  • Unstrukturierte Daten: Freitext-E-Mails, Telefonate oder Dokumente ohne festes Format brauchen Interpretation, keine reine Wenn-Dann-Logik.
  • Natürliche Sprache: Soll ein Workflow Kundenanfragen verstehen und individuell beantworten, reicht ein einfaches Trigger-Aktion-Muster nicht mehr aus.
  • Legacy-Software ohne API: Viele Mittelstands-Programme haben keine moderne Schnittstelle. Dann hilft nur eine individuelle Anbindung oder Computer Use.
  • Komplexe, bedingte Entscheidungslogik: Je mehr Sonderfälle ein Prozess hat, desto unübersichtlicher und fehleranfälliger wird ein No-Code-Workflow.

Ein KI-Agent trifft eigenständig Entscheidungen und interpretiert Kontext, ein No-Code-Workflow führt dagegen nur vordefinierte Schritte aus. Für Prozesse mit Interpretationsbedarf übernehmen KI-Agenten deine Büro-Routine zuverlässiger als ein reiner Automatisierungs-Workflow. Die Abgrenzung zwischen klassischer Automatisierung und KI beschreibt der Beitrag KI vs. Automatisierung im Detail.

Bei sehr spezifischen Prozessen, für die es keinen passenden Standard-Konnektor gibt, lohnt sich oft eine individuelle Automatisierungslösung statt eines No-Code-Tools. In der Praxis ergänzen sich beide Welten meist: No-Code-Workflows übernehmen den strukturierten Datentransport, KI-Agenten oder individuelle Software die Schritte, die Interpretation brauchen.

Team im Mittelstand bespricht die Grenzen eines No-Code-Workflows vor einem WhiteboardMit KI erstellt

Fazit

n8n, Make und Zapier lösen die gleiche Aufgabe mit unterschiedlichen Kompromissen. n8n überzeugt bei Datenschutzanforderungen und hohem Volumen durch Self-Hosting und das Abrechnungsmodell pro Ausführung. Make bietet mit dem EU-Rechenzentrum einen soliden Mittelweg ohne eigenen Server. Zapier punktet mit der größten Konnektoren-Auswahl und dem einfachsten Einstieg, kostet bei mehrstufigen Workflows aber am meisten.

Keines der drei Tools ist pauschal die beste Wahl. Ein Unternehmen ohne eigene IT-Mannschaft fährt mit einer Cloud-Lösung meist besser als mit Self-Hosting, selbst wenn n8n auf dem Papier günstiger wirkt. Ein Unternehmen mit sensiblen Kundendaten und eigener Serveradministration gewinnt dagegen am meisten durch die volle Kontrolle über den Serverstandort.

Die Tool-Wahl ist erst der Anfang. Sobald ein Prozess unstrukturierte Daten, natürliche Sprache oder eine Software ohne API im Spiel hat, braucht es mehr als ein No-Code-Tool.

Diesen Vergleich hat Jannis Gerlinger geschrieben, Geschäftsführer der JANGER GmbH. Aus über 15 Jahren Digital-Erfahrung in UX/UI und E-Commerce, heute mit Fokus auf sichere KI-Systeme für den Mittelstand, zeigt sich ein klares Muster. Die Wahl der Automatisierungsplattform entscheidet oft schon über den Datenschutz, lange bevor der erste Workflow läuft.

Wenn du wissen willst, welches Automatisierungstool zu deinem Prozess und deinen Datenschutzanforderungen passt: In einer kostenlosen 30-Minuten-Demo prüfen wir das gemeinsam. Termin direkt buchen.

Häufig gestellte Fragen

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Jannis Gerlinger

Über den Autor

Jannis Gerlinger

Geschäftsführer, JANGER GmbH

Jannis Gerlinger ist Geschäftsführer der JANGER GmbH. Seit über 15 Jahren entwickelt er digitale Lösungen, erst im UX/UI Design und E-Commerce, heute mit dem Fokus auf sichere KI-Systeme für den Mittelstand. Mit seiner TÜV-Zertifizierung in Verkaufspsychologie verbindet er technisches Know-how mit einem tiefen Verständnis für Geschäftsprozesse.

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